Pressemitteilung Nr. 798 vom 05.12.2018

Schubert kündigt Stellenausbau in der Verwaltung an

Rathaus Potsdam
Rathaus Potsdam
Rathaus Potsdam © Anastasia Hermann

In seiner ersten Rede vor den Stadtverordneten hat Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert einen Stellenausbau in der Verwaltung, die Stärkung der Beteiligungsprozesse und ein Schwerpunkt beim Wissenstransfer und bei der Daseinsvorsorge angekündigt. Zudem schloss er nicht aus, dass es aufgrund der zusätzlichen 100 Stellen einen Nachtragshaushalt für das Jahr 2019 geben wird. Dafür habe er Bürgermeister Burkhard Exner gebeten, die notwendigen Daten vorzulegen, wie die Mehrbedarfe für Stellen in Höhe von acht Millionen Euro im Haushalt abgebildet werden können.

Oberbürgermeister Mike Schubert: „Die Zukunftsfähigkeit der Landeshauptstadt beweist sich nicht allein an mit Sparwillen erreichten Investitionen aus eigener Kraft, sondern genauso an einer leistungsfähigen, bürgerfreundlichen Verwaltung. Dazu braucht es motivierte Mitarbeitende und dazu müssen wir ein moderner und attraktiver Arbeitgeber sein.“

Ein weiterer wichtiger Bereich wird die Stärkung des Wissensbereichs sein. „Die Wissensgesellschaft, die Digitalisierung, die regionale Kooperation und der Klimawandel sind die zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre“, sagte Schubert. „Durch die Verbindung von Theorie und Praxis soll Potsdam zu einem Vorzeigebeispiel für die Verwaltung der Zukunft werden: modern, digital und bürgerfreundlich. Neben den Potsdamer Wissenschaftseinrichtungen als Partner, müssen wir die Synergien konsequent nutzen, die sich uns im Konzern Stadt bieten." Die Beteiligungssteuerung werde deshalb in Zukunft direkt beim Oberbürgermeister angesiedelt. "Dies korrespondiert auch mit den Forderungen nach einer Stärkung der Einflussmöglichkeiten der Stadtverordneten in der Beteiligungssteuerung. Durch die Anbindung in meinem Bereich soll auch der Hauptausschuss als Beteiligungsausschuss gestärkt werden.“