Pressemitteilung Nr. 794 vom 13.11.2017

Umgestaltung des Spielplatzes auf der Freundschaftsinsel

Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/U. Schulze
Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/U. Schulze
Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/U. Schulze

Am Dienstag, den 14. November 2017, beginnen umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen auf dem am stärksten frequentierten innerstädtischen Spielplatz auf der Freundschaftsinsel. Die mittlerweile 16 Jahre andauernde intensive Nutzung des sehr beliebten Platzes hat zu einer starken Abnutzung der Spielgeräte und damit verbunden zu hohen Instandhaltungskosten geführt.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, bittet wegen der bauseitig bedingten Beeinträchtigungen um Verständnis. „Wir haben die Maßnahme bewusst außerhalb der Saison gelegt und zusätzlich so geplant, dass der Platz trotz der Bauarbeiten durchgängig zur Hälfte genutzt werden kann. Nach Abschluss der Umgestaltung wird sich der Spielplatz durch einen deutlich gesteigerten Spielwert auszeichnen.“

Die betagten Holz-Spielgeräte werden nach und nach abgebaut und schrittweise durch Neukonstruktionen ersetzt. Begonnen wird mit dem Abbau und Neuaufbau des Schiffes. Um für den erwarteten weiteren Besucheranstieg gewappnet zu sein, wird der eigentliche Spielbereich bis 2019 deutlich vergrößert und bis zu den Rasenwellen erweitert.

Die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen wurden im Rahmen einer Kinderbeteiligung diskutiert und entsprechend angepasst. Unter der Moderation des Kinder- und Jugendbüros Potsdam nutzten die Kinder des Hortes „Havelsprotten“ intensiv die Gelegenheit, sich mit ihren Ideen in den Planungsprozess einzubringen.

Der Platz war 2001 im Rahmen der Bundesgartenschau errichtet worden und ist ausgestattet mit einem Wasserspielbereich, dem sogenannten Hafen, einem großen Holzschiff und diversen Stegen. Die ebenfalls vorhandenen Pflanzinseln bieten den Kindern reichlich Gelegenheit, sich zu verstecken. Die Herstellungskosten beliefen sich damals auf 130.000 DM.

Die bauausführende Fachfirma plant eine Woche für den Abbruch des Schiffsbugs und zwei weitere Wochen für den Aufbau des neuen Schiffes. Die Gesamtkosten belaufen sich auf insgesamt rund 75.000 Euro.