234 neue Fahrradstellplätze in diesem Jahr – Schwerpunkt Bahnhof Charlottenhof
Pressemitteilung Nr. 750 vom 27.10.2017

Besser mobil. Besser leben.: Fahrräder gut und sicher abstellen

Fahrradparken in Potsdam
Fahrradparken in Potsdam
Fahrradparken in Potsdam. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Dana Fiebig

In diesem Jahr sind 234 neue Fahrradabstellplätze im Stadtgebiet von Potsdam geschaffen worden. Am Bahnhof Charlottenhof konnte nun auch der Doppelstockparker freigegeben werden. Zusammen mit den 156 neu errichteten und überdachten Stellplätzen an dem Bahnhof stehen dort jetzt 204 Parkplätze für die Nutzer zur Verfügung.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt, führt dazu aus: „Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich zum Ziel gesetzt, noch fahrradfreundlicher zu werden. Zur Verbesserung der Bedingungen für Radfahrer müssen sowohl die Straßen und Wege fahrradfreundlich gestaltet werden. Aber auch gute und sichere Abstellmöglichkeiten für die Räder sind wichtig. Daher verfolgen wir dieses Anliegen intensiv bereits seit 2015. Nur wer sein Fahrrad mit einem guten und sicheren Gefühl abstellen kann, wird das Angebot nutzen und verstärkt für kurze Wege auf das Rad steigen und bei längeren Wegen das Rad mit öffentlichen Verkehrsmitteln kombinieren.“

Im Jahr 2015 sind 611 neue Stellplätze geschaffen worden, davon 557 überwachte und witterungsgeschützte in der Radstation am Hauptbahnhof. Aber auch in der Innenstadt sind neue Möglichkeiten entstanden, so am Luisenplatz, in der Jägerstraße und in der Gutenbergstraße. Im vergangenen Jahr wurden 126 weitere Abstellmöglichkeiten in der Innenstadt eingerichtet, am Luisenplatz, im Umfeld von Brandenburger Tor und Wilhelmgalerie und in der Humboldtstraße. Aber auch an Halte- und Umsteigepunkten am S-Bahnhof Babelsberg, am Bahnhof Medienstadt Babelsberg, an der Haltestelle Heinrich-Heine-Weg und in der Potsdamer Straße, Haltestelle Hugstraße. In diesem Jahr kamen noch 156 überdachte Fahrradstellplätze am Bahnhof Charlottenhof und weitere an den Bus- und Straßenbahnhaltestellen Campus Jungfernsee, Rote Kaserne, Hannes-Meyer-Straße, Römerschanze und Bassewitz in Neu Fahrland, Kirche und Paaren in Uetz-Paaren sowie Am Park in Groß Glienicke. Auch in den nächsten zwei Jahren sind weitere Verbesserungen der Abstellsituation für Fahrräder am Bahnhof Griebnitzsee, Bahnhof Park Sanssouci, Hauptbahnhof Westseite, Haltestelle Campus Fachhochschule und in der Innenstadt vorgesehen.

Die Freigabe des Doppelstockparkers am Bahnhof Charlottenhof hatte sich aus technischen Gründen verzögert, ist aber jetzt vollumfänglich funktionsfähig und nutzbar. Durch die vorhandenen Anschließbügel ist das Abstellen und Anschließen sicherer und einfacher. Dabei ist jedoch zu beachten, Fahrräder mit Kindersitzen nicht in der unteren Reihe zu parken. Die Einstellschiene für die oberen Stellplätze kann sonst nicht mehr herunter gezogen werden und die oberen Plätze sind damit nicht mehr benutzbar. Hinweise dazu finden sich vor Ort.

Grundlage für die Förderung des Radverkehrs ist das Radverkehrskonzept der Landeshauptstadt Potsdam aus 2008, das im Mai dieses Jahres durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung fortgeschrieben wurde. Es wurden prioritäre Maßnahmen definiert, die sich hauptsächlich mit der Zunahme des Radverkehrs im Zentrumsbereich, der weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an Kreuzungen sowie Lückenschlüsse vor allem zwischen den Ortsteilen als auch zu den Nachbargemeinden zusammensetzen. Darüber hinaus werden Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Fahrradtourismus, des Serviceangebots sowie der Öffentlichkeitsarbeit getroffen. Kontinuierlich und schrittweise werden die prioritären Maßnahmen in den nächsten Jahren angegangen. Mit der Umsetzung des Radverkehrskonzepts soll der Radverkehr in der Stadt gefördert und Potsdam weiter zur fahrradfreundlichen Kommune ausgebaut werden.