Pressemitteilung Nr. 733 vom 08.11.2018

Gedenkveranstaltung am Jahrestag der Öffnung der Glienicker Brücke

Am 10. November 2018 laden die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ und die Landeshauptstadt Potsdam zu einer Gedenkstunde ein, bei der an die Öffnung der Glienicker Brücke vor 29 Jahren erinnert werden soll. Auf der Veranstaltung an der NIKE ’89 werden ab 13 Uhr der Vorsitzende der Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“, Claus Peter Ladner, Oberbürgermeister Jann Jakobs, Verfassungsgerichtspräsident Jes Albert Möller und die Leiterin der Gedenkstätte Lindenstraße, Uta Gerlant, sprechen.

Der 10. November 1989 gehört zu den großen glücklichen Momenten der Potsdamer Stadtgeschichte. Mit den Herbstprotesten in der gesamten ehemaligen DDR und dem Eintreten mutiger Männer und Frauen für Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung wurde die Berliner Mauer nach mehr als 28 Jahre ihres Bestehens in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1989 geöffnet. Ein neues Kapitel deutsch-deutscher Geschichte wurde damit eingeleitet. Am 10. November 1989 konnte schließlich auch die Glienicker Brücke grenzüberschreitend passiert werden. Seither gilt die Glienicker Brücke als überregionales Symbol sowohl für die deutsch-deutsche Teilung als auch für die Wiedergewinnung der Freiheit und der deutschen Einheit.

Zehn Jahre nach diesem geschichtsträchtigen Ereignis stellte die Fördergemeinschaft „Lindenstraße 54“ an der Glienicker Brücke die vom Künstler Wieland Förster geschaffene NIKE ‘89 auf. Sie erinnert eindrucksvoll an die Freiheitsbewegung und gedenkt zugleich der Opfer des diktatorischen Systems in der DDR.