Pressemitteilung Nr. 702 vom 10.10.2017

Eine Vision für den Schlaatz

Der Baubeigeordnete Bernd Rubelt begrüßt zur Visionenwerkstatt Schlaatz. Foto: Benjamin Maltry
Der Baubeigeordnete Bernd Rubelt begrüßt zur Visionenwerkstatt Schlaatz. Foto: Benjamin Maltry
Der Baubeigeordnete Bernd Rubelt begrüßt zur Visionenwerkstatt Schlaatz. Foto: Benjamin Maltry

Gemeinsam mit den Vertretern des Arbeitskreises StadtSpuren eröffneten die Beigeordneten der Landeshauptstadt Potsdam, Bernd Rubelt und Mike Schubert, am Dienstag die Visionenwerkstatt Schlaatz. Ziel des viertägigen Workshops ist die Erarbeitung eines Leitbildes für die zukünftige Entwicklung des Potsdamer Stadtteils, welches als Grundlage für eine integrierte Entwicklungsplanung ab 2018 dienen soll. Innerhalb der offenen Werkstatt setzen sich die vier eingeladenen Experten-Teams kooperativ mit der Fragestellungen zur Entwicklung des Wohngebietes Am Schlaatz auseinander. Die Ergebnisse werden heute im Bürgerhaus am Schlaatz der Öffentlichkeit präsentiert.

„Die bereits dichte Bebauung des Stadtteils kann durch eine Verbesserung der öffentlichen Flächen und Höfe an Freiraum- und Wohnqualität gewinnen. Darüber hinaus müssen wir den Schlaatz durch integrierte und innovative Mobilitätskonzepte besser anbinden“, erklärt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt. „Dafür bedarf es einer kreativen Vision und konkreter Lösungsvorschläge für eine behutsame und identitätsstiftende Stadterneuerung, damit die Menschen den Stadtteil als einen guten Ort zum Leben wahrnehmen.“

„Der Schlaatz ist jung, bunt und vielfältig. Und er ist ein bezahlbarer Wohnort für alle. Gerade in seiner gesamtstädtischen Funktion für die Landeshauptstadt als Quartier mit günstigen Mieten muss der Schlaatz weiter gestärkt werden“, betont Mike Schubert, Beigeordneter für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung. „Wir wollen vor allem die Lebensqualität verbessern. Hier ist die Frage des Stadtteilmanagements und der Akteure im Quartier besonders wichtig.“

Auslober der Visionenwerkstatt sind vier Unternehmen des Arbeitskreises StadtSpuren. Dazu gehören die GEWOBA Wohnungsverwaltungsgesellschaft Potsdam mbH, die Wohnungsgenossenschaft „Karl Marx“ Potsdam eG, Potsdamer Wohnungsbaugenossenschaft eG und die Potsdamer Wohnungsgenossenschaft 1956 eG. Gemeinsam bewirtschaften diese Unternehmen der sozialen Wohnungswirtschaft etwa 85 Prozent der Wohnungen im Stadtteil. Die Visionenwerkstatt und die anschließende integrierte Planung finden in Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam statt. Im Zusammenhang mit dem Antrag zur Fortführung des Programms „Soziale Stadt“ im Schlaatz sollen Gelder für eine weiterführende integrierte Planung vorgesehen werden. Die Ergebnisse der Visionenwerkstatt sollen dabei als begründende Vorlage den Antrag stützen.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.schlaatz2030.de