Interessantes zu Themen wie Reparatur, Ernährung und chinesische Naturwissenschaft
Pressemitteilung Nr. 676 vom 10.11.2020

VHS bietet Vorträge im Live-Stream an

Das Foto zeigt den Eingang zum Bildungsforum mit dem Schriftzug: "Das klügste Haus der Stadt" und den farbigen Hinweisen auf VHS - Volkshochschule und WIS - Wissenschaftsetage.
Das Foto zeigt den Eingang zum Bildungsforum mit dem Schriftzug: "Das klügste Haus der Stadt" und den farbigen Hinweisen auf VHS - Volkshochschule und WIS - Wissenschaftsetage.
Eingang zur Volkshochschule in der 2. Etage im Bildungsforum Potsdam (Foto: VHS/C. Arias)

Aufgrund der Pandemie-Entwicklung muss die Volkshochschule im Bildungsforum (VHS) ihr Kursangebot im Präsenzbetrieb bis auf Integrationskurse und Firmenschulungen einstellen. Dennoch gibt es die Möglichkeit, sich online fortzubilden – und das sogar kostenlos. Die VHS bietet regelmäßig Vorträge im Live-Stream. Die Themen der nächsten Vorträge, die jeweils von 19.30 bis 21 Uhr stattfinden, sind:

Die Kultur der Reparatur
Am Dienstag, 10. November 2020, spricht Wolfgang M. Heckl, Generaldirektor des Deutschen Museums und Professor für Experimentalphysik über „Die Kultur der Reparatur“. Er zeigt Wege auf, wie Menschen der Wegwerfgesellschaft entkommen können. Heckl ist Autor des Bestsellers „Die Kultur der Reparatur“ und berät die Europäische Kommission sowie die Bundesregierung im Bereich Nanotechnologie und Wissenschaftskommunikation.

Die Erfindung des (jüdischen) Essens: Popkultur, Ernährung, Identität
Caspar Battegay von der Universität Basel beschäftigt sich am Donnerstag, 12. November 2020, mit dem kulturellen Wert von Nahrungsmitteln. Es geht um die Frage, wann und wieso Essen Sicherheit suggeriert und warum bestimmte Speisen als „jüdisch“ wahrgenommen werden. Ernährung im popkulturellen Kontext und als Gegenstand der Gegenwartsliteratur spielen hier auch eine Rolle.

Die chinesische Vergangenheit (und Zukunft?) der Naturwissenschaften
Am Montag, 16. November 2020, befasst sich Dagmar Schäfer, Sinologin und Direktorin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin mit der Entwicklung von Naturwissenschaften in China. Erfindungen wie der Kompass, Papier, Schwarzpulver und der Buchdruck mit beweglichen Lettern sind chinesischen Ursprungs. In dem Vortrag geht es darum, wie China seine Wissenschaften entwickelte, wie diese Entwicklung als Gegenmodell der europäischen Entwicklung erst zum Forschungsschwerpunkt, dann zum Identitätsstifter und politischen Thema wurde.

Die Zugangsdaten gibt es nach Anmeldung bei der VHS unter vhsinfo@rathaus.potsdam.de. Weitere Informationen und Vorträge gibt es online unter vhs.potsdam.de.