Allgemeinverfügung erlassen / Große Brandgefahr durch Hitze / Ordnungsamt kontrolliert
Pressemitteilung Nr. 474 vom 11.08.2020

Grillen und offenes Feuer auf öffentlichen Flächen in der Landeshauptstadt Potsdam ab Mittwoch, 12. August, verboten

Grill- und Feuerverbot auf öffentlichen Flächen. Foto Pixabay
Grill- und Feuerverbot auf öffentlichen Flächen. Foto Pixabay
Grill- und Feuerverbot auf öffentlichen Flächen. Foto Pixabay

Aufgrund der andauernd hohen Temperaturen und der Trockenheit verbietet die Landeshauptstadt Potsdam als Gefahrenabwehrmaßnahme ab Mittwoch, 12. August 2020, das Grillen sowie offenes Feuer auf allen öffentlichen Flächen der Stadt, einschließlich der Grünflächen und Badestellen. Eine entsprechende Allgemeinverfügung ist heute erlassen worden. Das Grill- und Feuerverbot in öffentlichen Park- und Grünanlagen, Erholungsanlagen, auf Liegewiesen, an Badestellen oder anderen zugänglichen Bereichen in der Landeshauptstadt gilt ab dem 12. August bis auf Widerruf beziehungsweise längstens 30. September. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit einem Zwangsgeld von 10 Euro bis 50.000 Euro bestraft werden. Die Inspektoren des Ordnungsamtes kontrollieren das Grillverbot auf allen öffentlichen Flächen.

Die Landeshauptstadt Potsdam als zuständige Ordnungsbehörde kann auf der Grundlage des § 13 des Ordnungsbehördengesetzes (OBG) die notwendigen Maßnahmen treffen, um eine im einzelnen Falle bestehende Gefahr für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Die Anordnung ist ein geeignetes, erforderliches und angemessenes Mittel um die bestehende Brandgefahr zu vermeiden. Die Sommerhitze, Temperaturen über 30 Grad und die anhaltende Trockenheit haben zur Folge, dass die Böden in den öffentlichen Grünanlagen stark ausgetrocknet sind. Ausgetrocknete Gräser, Sträucher oder unachtsam weggeworfene Zigarettenkippen können schnell die Ursache für sich ausbreitende Brände sein. Selbst der kleinste Funke kann fatale Auswirkungen haben und große Schäden anrichten. Durch das Verbot sollen auch die erheblichen Belästigungen durch Rauch, Geruch oder Flugasche vermieden werden. Selbst die kleinste Unachtsamkeit könnte einen verheerenden Brand auslösen.

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