Spielplatzentwicklungskonzept in Arbeit / Online-Beteiligung bis 3. Oktober möglich
Pressemitteilung Nr. 435 vom 16.07.2019

Entwicklung von Potsdams Spielplätzen: Potsdamer können mitreden

Spielplatzentwicklungskonzept: Freundschaftsinsel Potsdam (© Christine Homann)
Spielplatzentwicklungskonzept: Freundschaftsinsel Potsdam (© Christine Homann)
Spielplatzentwicklungskonzept: Freundschaftsinsel Potsdam (© Christine Homann)
Lena Haack, Jan Lesniak und Thomas Schenke (v.l.n.r.) der Landeshauptstadt Potsdam stellen das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze vor. (© Christine Homann)
Lena Haack, Jan Lesniak und Thomas Schenke (v.l.n.r.) der Landeshauptstadt Potsdam stellen das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze vor. (© Christine Homann)
Lena Haack, Jan Lesniak und Thomas Schenke (v.l.n.r.) der Landeshauptstadt Potsdam stellen das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze vor. (© Christine Homann)

Zu einer lebenswerten Stadt gehören attraktive und nutzergerechte Spielplätze, Skate- und Bolzplätze sowie Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche. Die Landeshauptstadt Potsdam verfügt über 145 kommunale Spielplätze. Hinzu kommen private Spielplätze, die zumeist von Wohnungsbaugesellschaften betreut werden. „Die Spielplätze müssen wohnortnah und in einem technisch einwandfreien Zustand sein. Für verschiedene Nutzergruppen sollten altersgerechte Spielgeräte zur Verfügung stehen. Deshalb sind Veränderungen der Bevölkerungsstruktur in den einzelnen Stadtteilen auch im Stadtentwicklungskonzept Spielplätze zu berücksichtigen, welches die Landeshauptstadt Potsdam derzeit erarbeitet“, sagt Thomas Schenke, kommissarischer Fachbereichsleiter Grün- und Verkehrsflächen.
Ziel des Konzeptes ist es, Spielplätze bedarfsgerecht und unter Einhaltung der Sicherheitsstandards anzubieten. „Wenn die Landeshauptstadt Potsdam eine familiengerechte Kommune bleiben will, brauchen wir auch langfristig im ganzen Stadtgebiet gut ausgebaute Spielplätze“ so Schenke.

Die Landeshauptstadt Potsdam möchte die Potsdamerinnen und Potsdamer als derzeitige und zukünftige Nutzerinnen und Nutzer der Spielplätze an der Erarbeitung des Stadtentwicklungskonzeptes Spielplätze beteiligen. Bis zum 3. Oktober 2019 können Interessierte ihre Meinungen und Anregungen zu den Potsdamer Spielplätzen zu äußern: Welcher Spielplatz gefällt und aus welchen Gründen? Was fehlt diesem Spielplatz und wie kann jener verbessert werden? Wo herrscht ein Mangel an Spielplätzen im Stadtgebiet? „Natürlich ist hierbei besonders die Meinung der Kinder gefragt, aber auch die der Jugendlichen und Erwachsenen. Es geht nicht ausschließlich nur um Spielplätze für Kinder, sondern auch um Skate- und Bolzplätze sowie Aktionsflächen für Kinder und Jugendliche“, so Schenke. Bis April 2020 sollen die die Ergebnisse der Online-Beteiligung ausgewertet und die einzelnen Punkte des Konzeptes (Bestandsaufnahme, Grundlagen/Leitbild/Ziele, Bedarfsanalyse, Entwicklungsziele/Maßnahmen, Darstellung der Ergebnisse, Finanzielle Auswirkungen) ausgearbeitet werden, dass das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze mit den Potsdamerinnen und Potsdamern diskutiert und durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden kann. Hier geht es zur Online-Befragung.

Im Zuge eines deutschlandweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb war im April 2019 ein Planungsbüro ausgewählt worden, um für Potsdam das Stadtentwicklungskonzept Spielplätze zu erstellen. Die Kosten für die Erarbeitung des Konzeptes liegen bei circa 100.000 Euro.

Für die reguläre Instandsetzung und Unterhaltung der 145 kommunalen Spielplätze stehen in diesem Jahr 295.800 Euro zur Verfügung, für Investitionen 395.000 Euro. Für alle Spielplätze gibt es einmal jährlich eine Hauptinspektion durch externe Spielplatzprüfer. Diese wird ergänzt durch regelmäßige Routine-Kontrollen durch den Spielplatzwart oder die Kolleginnen und Kollegen des Bereichs Grünflächen sowie einmal monatlich durch Funktionskontrollen durch eine Wartungsfirma. Bei diesen Kontrollen ergeben sich die Bedarfe für die Instandhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel Austausch und Reparatur von Spielgeräten, Sandaustausch in den Buddelkästen, Spielsandreinigung, Austausch und Auffüllen von Fallschutzmaterial oder Reinigung der Kunststoffflächen.