Bürgermeister Burkhard Exner besucht die Stadt „Schlaatz Vegas“ im Nuthewäldchen
Pressemitteilung Nr. 417 vom 28.06.2019

„Stadt der Kinder“ hat nun Stadtrecht

Bürgermeister Burkhard Exner übergibt das Stadtrecht
Bürgermeister Burkhard Exner übergibt das Stadtrecht
Bürgermeister Burkhard Exner übergibt das Stadtrecht. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier

Die Häuser sind fast fertig, die Kinder können nun in ihre selbst gebaute Stadt einziehen: Dafür hat Bürgermeister Burkhard Exner am Freitag im Nuthewäldchen am Schlaatz den Kindern in der „Stadt der Kinder“ feierlich das Stadtrecht verliehen. Die Stadt wurde aus Holz errichtet und ist seit Anfang der Woche von bis zu 150 Potsdamer Kindern zwischen 6 und 12 Jahren nach ihren Vorstellungen errichtet worden. Mit der Verleihung des Stadtrechts haben die Ferienkinder die Grundlage erhalten, ihre Stadt in der kommenden Woche zu beziehen. Wie der Stadtrat mitteilte, heißt die Stadt „Schlaatz Vegas“ und hat ein eigenes Wappen. Am Montag soll eine Bürgermeisterin oder ein Bürgermeister gewählt werden.

„Zum Einzug in diese tolle, neue Stadt kann ich wirklich nur gratulieren“, sagte Burkhard Exner am Freitagnachmittag bei der Übergabe der Urkunde, mit der er „Schlaatz Vegas“ das Stadtrecht verliehen hat. Er lobte das Projekt mit dem Ansatz, dass Kinder sich hier in der Ferienzeit selbst verwirklichen können und Häuser allein nach den Vorgaben und Fantasien der Kinder entstehen. „Hier lernen Kinder ganz praktisch, wie eine gute Zusammenarbeit funktioniert. Dabei können sie hier einfach einmal alles selber tun und mit Ausdauer auf ein Ziel zuarbeiten. Sie schmieden gemeinsam Pläne, können kreativ sein und sind offen für neue Ideen und Entwicklungen. Dabei müssen sie oft Kompromisse eingehen oder neue Ansätze ausprobieren. Das ist also gar nicht anders als bei uns in der großen Landeshauptstadt“, so Exner.

Das Ferienprojekt „Stadt der Kinder“, das von der KUBUS gGmbH als Träger des Bürgerhaus am Schlaatz gemeinsam mit mehr als zehn Kooperationspartnern einmal im Jahr veranstaltet wird, findet in diesem Jahr bereits zum 14. Mal statt. Die Landeshauptstadt Potsdam fördert das Projekt mit 20 000 Euro. Partner sind unter anderem der Kinderclub Unser Haus, das EJF–Familienzentrum Bisamkiez, das Friedrich-Reinsch-Haus, der Kirchenkreis Potsdam, die Stiftung SPI, der Verein STIBB und das Kinder- und Jugendbüro des Stadtjugendrings Potsdam.

Zu dem kostenfreien Angebot haben sich in diesem Jahr etwa 150 Kinder angemeldet. Sie wurden von etwa 70 geschulten und engagierten haupt- und ehrenamtlichen Betreuern beim Aufbau ihrer Miniatur-Stadt begleitet. In der ersten Woche des Projekts konnten sie Holzhäuser ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen planen und bauen. Zu Beginn überlegten die Mädchen und Jungen gemeinsam, wie ihre Stadt aussehen soll und welche Häuser sie in ihrer Stadt errichten möchten. So entstanden im Laufe der Woche unter anderem eine Apotheke, ein Rathaus, eine Bank und erstmals eine Tankstelle. In der Zeitungsredaktion von „Verrückte Kinderstadt“ wurden Informationen über Baufortschritte und alles Wesentliche in der Stadt gesammelt und einmal täglich veröffentlicht.

Aktuelle Infos:
www.stadtderkinder.blogspot.com