Pressemitteilung Nr. 410 vom 05.08.2021

Parken an den Badestellen in Potsdam: Rettungswege sind freizuhalten

Sommerliches Wetter lockt die Potsdamerinnen und Potsdamer sowie viele Besucherinnen und Besucher an die Potsdamer Badestellen. Viele nutzen zur Anreise das Auto. Aufgrund der
hohen Anzahl der Erholungssuchenden insbesondere an den Wochenenden sind die Parkmöglichkeiten in der Nähe bald erschöpft und Fahrzeugführer müssen auf entferntere Plätze ausweichen. Nicht jeder Kraftfahrer sieht dies jedoch ein und parkt sein Fahrzeug entsprechend der Straßenverkehrsordnung.

Das Ordnungsamt der Landeshauptstadt Potsdam registriert daher im Sommer leider immer wieder grobe Parkverstöße im Bereich der Badeseen. Dabei riskieren die Falschparker dabei
neben einem Knöllchen auch persönliche Nachteile für sich und die anderen Badegäste, denn Badestellen sind Unfallquellen. Hitze trägt zu Gesundheitsbeschwerden bei, die Rettungseinsätze erforderlich machen können. Zudem kann auch der Busverkehr in den Ortsteilen nur sichergestellt werden, wenn die Straßen entsprechend befahrbar sind.

Das Ordnungsamt weist deshalb darauf hin, dass insbesondere die Rettungswege unbedingt freizuhalten sind, damit im Notfall eine ungehinderte Anfahrt für die Rettungskräfte garantiert und schnelle Hilfe geleistet werden kann. „Bitte helfen sie sich und anderen, dass im Falle notwendiger oder sogar lebensrettender Hilfen die Rettungswagen und Rettungskräfte die hilfebedürftigen Menschen auch erreichen können“, sagt die zuständige Beigeordnete Brigitte Meier.

Aufgrund der wenigen und beschränkten Parkmöglichkeiten ist es am besten, den Weg zur Badestelle möglichst nicht mit dem Auto, sondern mit dem ÖPNV oder mit dem Fahrrad zu
bewältigen. Die Beigeordnete weist darauf hin, dass das Ordnungsamt die Freihaltung der Rettungswege verstärkt kontrollieren und bei groben Verkehrsverstößen die entsprechenden
Fahrzeuge konsequent abschleppen lassen wird.