Fokussierung auf gesamtstädtische strategische Ziele und Dienstleistungsangebote
Pressemitteilung Nr. 387 vom 24.06.2020

Organisatorische Veränderungen im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt geplant

Haus 1 auf dem Verwaltungscampus, Sitz von Bauverwaltung und KIS
Haus 1 auf dem Verwaltungscampus, Sitz von Bauverwaltung und KIS
Haus 1 auf dem Verwaltungscampus, Sitz von Bauverwaltung und KIS. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Frank Daenzer

Im Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam ist eine Änderung der Organisationsstruktur zum 1. September 2020 geplant. Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, informierte heute über die geplanten organisatorischen Veränderungen.

„Zur Erreichung der gesamtstädtischen strategischen Ziele wird mit der Neuorientierung künftig stärker auf die für den Geschäftsbereich maßgeblichen Zukunftsthemen fokussiert. Die Änderung der Struktur berücksichtigt auch den altersbedingten Generationswechsel bei einigen maßgeblichen Führungspositionen im Geschäftsbereich.“, so der Beigeordnete.

Zur Stärkung der organisatorischen Kapazitäten bei den wichtigen Querschnittsthemen Klimawandel und Umweltschutz werden die bisher innerhalb des Geschäftsbereichs auf zwei Fachbereiche verteilten drei umweltbezogenen Bereiche „Umwelt und Natur“, „Grünflächen“ und „Friedhöfe“ daher gemeinsam mit der „Koordinierungsstelle Klimaschutz“ in einem neu definierten Fachbereich „Klima, Umwelt und Grünflächen“ zusammengeführt.
 
Die Umweltgerechte Mobilität ist für die Landeshauptstadt Potsdam von zentraler Bedeutung. Sie hat sich mit der Übernahme der Aufgabenträgerschaft für den Öffentlichen Personennahverkehr in den Geschäftsbereich sowie der Verantwortung für die Umsetzung des Radverkehrskonzepts durch den Bereich Verkehrsentwicklung sehr stark von der planerisch-konzeptionellen in die umsetzungsorientierte Ebene entwickelt. Vor allem aufgrund des strategischen Ziels der Stärkung des Umweltverbundes soll nunmehr der Bereich Verkehrsentwicklung in den für Neubau, Sanierung, Unterhalt und Regelung der Verkehrsinfrastruktur zuständigen Fachbereich integriert werden. Dieser Fachbereich wird dann unter dem neuen Titel „Fachbereich Mobilität und technische Infrastruktur“ geführt.
 
Die baubezogenen Dienstleistungen werden durch Zusammenführung der Bereiche Bauaufsichtsbehörde und Denkmalschutzbehörde mit den Bereichen des Fachbereiches Kataster und Vermessung im neuen Fachbereich Bauen, Denkmalschutz, Vermessung und Geoinformation gebündelt. Mit der deutlichen Stärkung der fachlichen Querschnittsaufgaben im Geschäftsbereich wird zudem eine Weiterentwicklung der zentralen Steuerungsfunktion im Büro des Beigeordneten und in der Geschäftsstelle Bauen erfolgen, wobei das Planungsbüro für integrierte Projekte und der Uferwegebeauftragte in die Geschäftsstelle integriert werden.

Neben den personellen, rechtlich-organisatorischen und den strategischen Überlegungen ergibt sich auch aus der derzeit bestehenden Raumsituation erheblicher Veränderungsbedarf für den Geschäftsbereich; dies alles vor dem Hintergrund der bereits laufenden Vorbereitung für den Umzug eines Teils der Mitarbeitenden in das Bürogebäude in der Edisonallee 5-9 im kommenden Jahr.

„Der neue Standort bietet die Chance, unsere Arbeitsbedingungen sowohl für jeden Einzelnen als auch für die Zusammenarbeit untereinander zu verbessern. Das weitergehende Ziel der Neustrukturierung ist, das Dienstleistungsangebot mit Fokus auf den Informationsbedarf und die Anliegen von Bürgerinnen und Bürgern, Bauherrn, Unternehmen und Besucherinnen und Besuchern zu stärken. Ich erhoffe mir davon eine Optimierung aller Dienstleistungen rund um das Bauen, die Umwelt und die Wirtschaft im Geschäftsbereich.“, so Rubelt weiter.