Pressemitteilung Nr. 375 vom 13.07.2021

Finissage der Gaudlitz-Ausstellung am 18. Juli im Potsdam Museum

Frank Gaudlitz. OST. SÜD. Fotografien 1986 – 2020.
Frank Gaudlitz. OST. SÜD. Fotografien 1986 – 2020.
Frank Gaudlitz. OST. SÜD. Fotografien 1986 – 2020.

Zur Finissage der Ausstellung „Frank Gaudlitz. OST. SÜD. Fotografien 1986 – 2020“ lädt das Potsdam Museum am Sonntag, 18. Juli, ein. Bei freiem Eintritt haben Besucherinnen und Besucher letztmalig die Chance, die große Retrospektive des Potsdamer Fotografen Frank Gaudlitz in der Zeit von 12 bis 20 Uhr anzusehen. Um 14 Uhr und um 16 Uhr findet jeweils eine Führung mit dem Künstler statt. Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Von 16 bis 20 Uhr steht ein Livespeaker in der Ausstellung Rede und Antwort zum Werk des Fotografen. Das Museumscafé Café Central hat geöffnet: Ab 16 Uhr können Gäste ihre Getränke an der Bar im Freien, vor dem Museum, bestellen und genießen.

Frank Gaudlitz gehört zu den wichtigsten deutschen Fotografen der Gegenwart. Die Arbeit des Potsdamers zeichnet sich zum einen durch einen kosmopolitischen Blick aus, zum anderen durch eine unkonventionelle und kritische Sicht auf die Gegenwart. Mit enormen Gespür für das Menschliche zeichnet er in Potsdam und Brandenburg die Gefühlswelt der abziehenden sowjetischen Soldaten nach. Auf seinen Reisen durch Südamerika und Russland gelingen ihm hochästhetische und zugleich einfühlsame Porträts, die von der Lebenswelt der Menschen berichten. In seinen fotografischen Serien setzt sich Gaudlitz immer mit den sozialen Belangen auseinander und richtet häufig den Fokus auf Benachteiligte der Gesellschaft. Mit einer retrospektiven Werkschau würdigt das Potsdam Museum erstmals sein mehr als 30-jähriges fotografisches Schaffen.