Pressemitteilung Nr. 355 vom 04.06.2020

Wechsel von drei Gesellschaften in den TVöD angewiesen

Klinikum Ernst von Bergmann, Außenansicht. Foto Klinikum EvB
Klinikum Ernst von Bergmann, Außenansicht. Foto Klinikum EvB
Klinikum Ernst von Bergmann, Außenansicht. Foto Klinikum EvB

Oberbürgermeister Mike Schubert hat die Geschäftsführung des Klinikums Ernst von Bergmann heute beauftragt, die Vollmitgliedschaft im Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg e.V. (KAV) für die ersten drei Gesellschaften der Klinikgruppe zu beantragen. Damit kann die Geschäftsführung den Aufnahmeantrag im KAV für die Gesellschaften Klinikum Ernst von Bergmann (2380 Mitarbeiter), das Klinikum Westbrandenburg, Standort Potsdam (239 Mitarbeiter) und die Diagnostik Ernst von Bergmann GmbH (105 Mitarbeiter) stellen. Demnach soll das nicht-ärztliche Personal künftig wieder nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes bezahlt werden.

„Mit der Rückkehr der drei Gesellschaften gehen wir den ersten Schritt – er ist richtig und wichtig. Tarifgerechte Bezahlung, gute Arbeitsbedingungen und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wesentliche Bestandteile, um in Zeiten von Fachkräftemangel als attraktiver Arbeitgeber neue Fachkräfte für sich zu gewinnen“, sagte Oberbürgermeister Mike Schubert.
 
Bereits im vergangenen Jahr hatte Schubert die Debatte um eine faire und an den Tarif angepasste Bezahlung am Klinikum unterstützt und Vorschläge zu einer schrittweisen Rückkehr in den Tarifvertrag vorgelegt. Dass sich die Stadtverordneten am 6. Mai 2020 konsequent für eine Rückkehr entschieden haben, sieht Schubert als Ergebnis der Engagements der Initiative des Bürgerbegehrens und des jahrelangen Drucks der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Bereits im März und April des vergangenen Jahres hatte Schubert mit Vertreterinnen und Vertretern von ver.di sowie dem Betriebsrat der Klinikum Ernst von Bergmann gGmbH Gespräche dazu geführt.