60 weitere Kitakinder finden jetzt Platz
Pressemitteilung Nr. 345 vom 04.06.2018

Neue Module für die Kita „Fahrländer Landmäuse“ übergeben

Die Kinder der Kita bedankten sich mit einem Lied
Die Kinder der Kita bedankten sich mit einem Lied
Die Kinder der Kita bedankten sich mit einem Lied. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier
 Mike Schubert begrüßte die Gäste der Veranstaltung, darunter links neben dem Beigeordneten Ortsvorsteher Claus Wartenberg und daneben Thomas Liebe vom „Treffpunkt Fahrland e. V.
 Mike Schubert begrüßte die Gäste der Veranstaltung, darunter links neben dem Beigeordneten Ortsvorsteher Claus Wartenberg und daneben Thomas Liebe vom „Treffpunkt Fahrland e. V.
Mike Schubert begrüßte die Gäste der Veranstaltung, darunter links neben dem Beigeordneten Ortsvorsteher Claus Wartenberg und daneben Thomas Liebe vom „Treffpunkt Fahrland e. V. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier
Das zweigeschossige Haus 2 der Kita  „Fahrländer Landmäuse“
Das zweigeschossige Haus 2 der Kita  „Fahrländer Landmäuse“
Das zweigeschossige Haus 2 der Kita „Fahrländer Landmäuse“ . Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier
Auf zwei Etagen können jeweils 30 Kinder betreut werden
Auf zwei Etagen können jeweils 30 Kinder betreut werden
Auf zwei Etagen können jeweils 30 Kinder betreut werden. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier
Natürlich gab es für die Kleinen noch Geschenke
Natürlich gab es für die Kleinen noch Geschenke
Natürlich gab es für die Kleinen noch Geschenke. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Markus Klier

Der Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung, Mike Schubert, begrüßte am Montag, den 4. Juni 2018 die Teilnehmer bei der feierlichen Inbetriebnahme der Module zur Erweiterung der Kita „Fahrländer Landmäuse“ um 60 Kitaplätze. Träger der Kita ist seit 2005 der gemeinnützige Verein „Treffpunkt Fahrland e. V.“.

Bisher wurden 85 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren  in altershomogenen Gruppen betreut. Die Kinder im Vorschulalter werden seit 2010 in den Räumen des Hortes an der Regenbogenschule untergebracht. Die Kita kann mit dem Neubau nun auch Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr aufnehmen. Ein entsprechender Spielbereich für die Kleinsten wird auch im Außenbereich eingerichtet.

Der Beigeordnete Mike Schubert bei der feierlichen Übergabe: „Ich bin sehr glücklich, dass wir als Landeshauptstadt Potsdam unsere Versprechen, die wir den Eltern in mehreren Informationsveranstaltungen vor Ort gegeben haben, einhalten können“ und er ergänzte: „Der Neubau wird erst einmal zu einer Entlastung der angespannten Versorgungssituation der Kinder im Ortsteil führen. Bereits für das nächste Jahr ist dann eine weitere Einrichtung mit 120 Plätzen geplant.“

Das Bauvorhaben des Kommunalen Immobilien Service (KIS) im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam dient der verbesserten Versorgung des Ortsteils Fahrland mit Kitaplätzen. Zeit war hierbei ein wesentlicher Faktor, dem KIS gelang es binnen eines Jahres seit Planungsbeginn ein Kita-Gebäude in Modulbauweise am bereits etablierten Standort der Kita „Fahrländer Landmäuse“ in der Marquardter Straße Ausbau 1 zu errichten. Die Standzeit der Modulkita ist auf fünf Jahre befristet.

Der zweigeschossige und kompakte Neubau bietet als mobiles Modulgebäude mit einer Grundfläche von 18 mal 13 Metern in jedem Geschoss Platz für 30 Kinder in je drei Gruppen- und zwei Nebenräumen. Ergänzt werden diese Räume durch sanitäre Anlagen, eine Teeküche und einen Aufenthaltsraum für Personal. Das Erdgeschoss ist ebenerdig zugänglich, damit ist es barrierefrei und verfügt über eine behindertengerechte WC-Anlage.

Das Bauvorhaben des Kommunalen Immobilien Service hatte ein Budget von 260.000 Euro zur Errichtung des Gebäudes. Davon stammen 140.000 Euro aus der Richtlinie zur Kostenbeteiligung bei der Baulandentwicklung und 120.000 Euro sind Eigenmittel der Landeshauptstadt Potsdam.

Im Mai 2017 erhielt der KIS die Aufgabenstellung, möglichst zeitnah Raum für Kitaplätze in Fahrland zu gewährleisten. Im Juni 2017 begannen dann schon die Vorplanung und die Ausschreibung der Modulanlage. Der Bauantrag wurde dann im  September 2017 eingereicht. Mit der Gründung und den archäologische Untersuchungen begannen im November 2017 die Arbeiten für die Modulkita. Im Februar 2018 wurden die Module aufgestellt und bis Anfang Mai 2018 ausgebaut.

Die Baumaßnahme lag im Bereich des ortsfesten Bodendenkmals. Hierbei handelte es sich um einen Fundplatz mit Befunden der Bronzezeit sowie des slawischen und frühdeutschen Mittelalters. Zudem betraf das Vorhaben ein ehemaliges Gutshofgelände, von dem angenommen wird, dass es sich um einen 1197 schriftlich überlieferten Vogteisitz handelte, sowie um eine 1375 urkundlich erwähnte Burg, die ebenfalls in diesem Bereich vermutet wurde. Eine baubegleitende Untersuchung der Unteren Denkmalschutzbehörde der Landeshauptstadt und der Archäologie Manufaktur GmbH, Wustermark sicherte die Befunde.