Ausstellung in der Stadt- und Landesbibliothek
Pressemitteilung Nr. 33 vom 17.01.2017

Wie kommt das "W" in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam

Oberbürgermeister Jann Jakobs eröffnet die Ausstellung. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Friederike Herold
Oberbürgermeister Jann Jakobs eröffnet die Ausstellung. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Friederike Herold
Oberbürgermeister Jann Jakobs eröffnet die Ausstellung. Foto: Landeshauptstadt Potsdam/Friederike Herold

Am 17. Januar 2017 eröffnete Oberbürgermeister Jann Jakobs die Ausstellung „Wie kommt das ‚W‘ in den Baum? - Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ in der Stadt- und Landesbibliothek (SLB) im Bildungsforum Potsdam.

Im Herbst letzten Jahres haben zwölf deutsche und geflüchtete Kinder gemeinsam an dem Leseförderungsprojekt „Lesen macht stark! Lesen und digitale Medien“ in der SLB teilgenommen. Zum Thema „Wie kommt das "W" in den Baum? Eine Buchstabenreise durch Potsdam“ waren die Kinder im Alter von acht bis elf Jahren mit Tablets in der Landeshauptstadt auf Entdeckungstour. Bahare, Mihaela, Eva, Meryem, Vesa, Rana, Finn, Patrik, Leo, Cajus, Moritz und Luca, unter anderem aus Afghanistan und dem Kosowo, haben in Bäumen, Mauerritzen, Uferschwüngen oder Häusern nach Buchstaben gesucht und sie fotografisch dokumentiert. Bei den wöchentlichen Treffen wurden die Fotos künstlerisch und literarisch bearbeitet. Als Abschluss der gemeinsamen Arbeit sind die kreativen Werke noch bis zum 4. Februar 2017 in der Stadt- und Landesbibliothek zu sehen.

„Es ist einfach faszinierend, mit wie viel Phantasie und Kreativität die Kinder Potsdam erkundet haben. Das Projekt ist ein tolles Beispiel dafür, wie in unserer Stadt Integration gelebt wird“, sagt Jann Jakobs, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Potsdam.

Das Projekt fand unter fachlicher Anleitung von Autor und Sprachakrobat Thomas J. Hauck, der Medienpädagogin und Autorin Marikka Pfeiffer, der Fotografin und Filmemacherin Kristina Tschesch statt. Die Stadt- und Landesbibliothek wurde bei dem Projekt durch die Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie e.V. (RAA Berlin), dem Fröbel-Hort in Zentrum Ost und dem Jugendkultur- und Familienzentrum „Lindenpark“ unterstützt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung förderte das Projekt im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

„Ich freue mich über den Erfolg des Projekts. Es reiht sich sehr gut ein in unser vielfältiges Angebot für Geflüchtete, wie beispielsweise unsere Themenmediathek ‚Ankommen in Deutschland‘“, so Marion Mattekat, Direktorin der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam.