Mehr als 33 000 Pflanzen kommen in die Erde und die Pflanzgefäße
Pressemitteilung Nr. 328 vom 22.05.2020

Sommerblumenpflanzung in der Innenstadt beginnt

Sommerblumenpflanzung in der Innenstadt
Sommerblumenpflanzung in der Innenstadt
Sommerblumenpflanzung in der Innenstadt. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Dana Fiebig

Auch wenn sich die Tulpen wegen der eher kühlen Tage der vergangenen Wochen sehr lange gehalten haben, sind sie langsam verblüht – wie auch die Hornveilchen, Vergissmeinnicht, Tausendschön und Freilandstiefmütterchen, die an verschiedenen Stellen in der Stadt gepflanzt waren. Der Bereich Grünflächen hat deshalb in dieser Woche damit begonnen, die freiwerdenden Beete und Blumenkübel für den Sommer neu zu bepflanzen.

Dafür eingesetzt werden großflächig Salvien (Salbei) und Cosmeen (Schmuckkörbchen) sowie Petunien, Pelargonien (Geranien) und Fuchsien für die Pflanzgefäße. Auf die Pflanzbeete kommen unter anderem Lobelien (Männertreu), Tagetes (Studentenblume), Nicotiana (Virginischer Tabak), Ageratum (Leberbalsam) und andere.

„Es freut mich, dass wir in Potsdam nicht auf den Anblick blühender Beete verzichten müssen und diese regelmäßig als festen Bestandteil des sommerlichen Stadtbildes erleben können. Wir werden weiter daran arbeiten, das Niveau und den Pflanzumfang der vergangenen Jahre zukünftig nicht nur zu halten, sondern gezielt zusammen mit unseren Gärtnerinnen und Gärtnern weiter auszubauen“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Die erste Pflanzaktion fand bereits auf dem Hügel vor dem Marktcenter statt. In der kommenden Woche werden insgesamt knapp 34 000 Pflanzen in die Erde gebracht und durch intensive Pflege einschließlich Wochenendwässerung die Voraussetzungen für ein ansprechendes sommerliches Erscheinungsbild geschaffen. Zusätzlich werden circa 80 Pflanzgefäße, die über das ganze Stadtgebiet verteilt sind, bepflanzt; auch die Balkonkästen am Rathaus erhalten ihren Sommerschmuck.

Darüber hinaus sind Bepflanzungen unter anderem geplant für die Beete vor dem Rathaus in der Friedrich-Ebert-Straße, die Beete und Pflanzgefäße vor der Stadt- und Landesbibliothek sowie die Beete auf der Freundschaftsinsel, am Bassinplatz, am Jäger- und am Brandenburger Tor.

Auch in diesem Jahr wird Thoralf Götsch, städtischer Inselgärtner, im Zuge der Pflanzungen wieder etwas Neues auf der Freundschaftsinsel ausprobieren. Es werden die Schmucksorten der Süßkartoffel in dunkelrot und lindgrün getestet sowie die flächige Pflanzung einer blau-weiß-rosa Mischung von Schopf-Salbei (Salvia hormium). Neben einjährigen Ziergräsern (Schmuck-Hirse, rotes Lampenputzergras und Feenhaargras) kommt das geschlitzte Silberblatt (Senecio) zum Einsatz.