Pressemitteilung Nr. 315 vom 17.05.2017

Landeshauptstadt nimmt vier Elektrofahrzeuge in Betrieb

Burkhard Exner mit den Elektrofahrzeugen vor dem Haus 1
Burkhard Exner mit den Elektrofahrzeugen vor dem Haus 1
Burkhard Exner mit den Elektrofahrzeugen vor dem Haus 1. Foto Landeshauptstadt Potsdam

Bürgermeister Burkhard Exner nahm heute vier Elektrofahrzeuge und die dazugehörigen Ladesäulen für den Fuhrpark der Landeshauptstadt Potsdam in Betrieb. Mit der Umstellung der Verwaltungsflotte auf E-Antrieb unterstützt die Landeshauptstadt die treibhausneutrale Mobilität in der Stadt und leistet einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Masterplans „100% Klimaschutz bis 2050“.

„Die Inbetriebnahme der ersten vier E-Fahrzeuge ist der wichtige und richtige Einstieg in die Elektromobilität in Potsdam. Als Kommune investieren wir damit in die Zukunft und können Vorreiter vielleicht sogar Vorbild sein“, freut sich Bürgermeister Burkhard Exner „In den kommenden Jahren werden wir unseren Fuhrpark sukzessive auf Elektroantrieb umstellen. Denn neben dem Umweltschutz trägt Elektromobilität durch die Verringerung von Schadstoffemmissionen und Lärmbelästigung auch zur Erhöhung der Lebensqualität in unserer Stadt bei.“

Die Fahrzeuge werden hauptsächlich im Stadtgebiet für notwendige Dienstfahrten der Mitarbeitenden der Stadtverwaltung eingesetzt. Dank effizienter Einsatzplanung werden die E-Autos voraussichtlich zwei bis drei Einsätze pro Tag haben. Pro Einsatz legen sie dabei rund 20 bis 30 Kilometer zurück. Bei einer angestrebten Laufleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr kann die Verwaltung ihre CO2-Emmision um 2,1 Tonnen pro Fahrzeug in der Stadt reduzieren.

Im Fahrzeugbestand der Kommunalen Fuhrparkservice Potsdam GmbH (KFP) befinden sich derzeit noch 60 Pkws und 45 Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Der Ausbau von Elektrofahrzeugen im PKW-Bestand wird in den kommenden Jahren schrittweise fortgesetzt. Parallel dazu wird die notwendige Ladeinfrastruktur entwickelt. Auch für Kleintransporter, LKWs und Baumaschinen strebt die Landeshauptstadt eine Umstellung auf Elektromotoren an. Hier müssen jedoch Entwicklungen von praxistauglichen Angeboten abgewartet werden.

Gleichzeitig bietet die Landeshauptstadt ihren Mitarbeitenden für Dienstgänge seit zehn Jahren Alternativen zum PKW an. Aktuell befinden sich 47 Dienstfahrräder im Bestand, die als Dauerausleihe oder über den Fuhrpark bereitgestellt werden. Mit dieser Maßnahme wird der motorisierte Individualverkehr durch Mitarbeitende der Stadtverwaltung minimiert.

Neben den positiven Umweltfaktoren rechnet sich die Umstellung auf E-Fahrzeuge langfristig auch finanziell. Zwar sind die Anschaffungskosten höher, die Unterhaltung der Fahrzeuge ist dafür deutlich günstiger. Neben der Befreiung von der Kfz-Steuer liegen die größten Einsparpotenziale bei den Kraftstoff- und Wartungskosten.