Pressemitteilung Nr. 255 vom 21.04.2017

Landeshauptstadt startet vierte Bürgerumfrage „Leben in Potsdam“

Brandenburger Straße mit St. Peter und Paul Kirche
Brandenburger Straße mit St. Peter und Paul Kirche
Brandenburger Straße mit St. Peter und Paul Kirche. Foto LHP/ Robert Schnabel
Bürgerumfragen
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Die Landeshauptstadt Potsdam startet die vierte kommunale Bürgerumfrage „Leben in Potsdam“. Rund 5400 zufällig aus dem Melderegister ausgewählte Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Potsdam erhalten in diesen Tagen per Post einen Fragebogen zur Teilnahme an der Umfrage. Die Landeshauptstadt Potsdam bittet alle ausgewählten Potsdamerinnen und Potsdamer um ihre Mitwirkung bei der freiwilligen Umfrage.

„Die Teilnahme ist besonders wichtig, weil die Befragten stellvertretend für viele hundert Potsdamerinnen und Potsdamer sprechen“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs. „Ihre Aussagen sind für die Stadtpolitik von großer Relevanz und tragen zum Gelingen einer bürgernahen Stadtentwicklung bei. Durch die Beantwortung der Fragen helfen die Bürgerinnen und Bürger mit, die Lebensbedingungen in Potsdam zu verbessern.“

Die Potsdamer Mehrthemenumfrage feierte im Jahr 2013 Premiere und wurde zuletzt im Herbst 2015 durchgeführt. Teilnehmende können sich zu insgesamt 48 Fragen in den Bereichen Leben in Potsdam, Wohnen, Arbeit, Verkehr und Zufriedenheit äußern. Der Fragebogen enthält einen festen Frageteil, sodass Ergebnisse über mehrere Jahre miteinander verglichen werden können. Darüber hinaus gibt es einen variablen Teil mit aktuellen Fragestellungen. Hier steht diesmal das Thema Weiterbildung im Vordergrund. Die aus den Daten gewonnenen Erkenntnisse werden in das kommunale Bildungsmanagement des neugegründeten Bildungsbüros der Landeshauptstadt Potsdam einfließen, um Steuerungsansätze und Bildungsziele für Potsdam zu entwickeln. Weiterhin wurden der Themenblock Verkehr um einige Fragen in Hinblick auf nachhaltige Mobilität ergänzt. Hier geht es darum, unter welchen Bedingungen sich Potsdamer Autofahrer einen Umstieg auf andere Verkehrsmittel vorstellen können und ob für sie Car-Sharing-Angebote oder die Anschaffung eines Elektroautos in Frage kommen.
Der Fragebogen kann bis zum 15. Mai 2017 schriftlich beantwortet und kostenlos an die Stadtverwaltung zurückgeschickt werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, die Fragen online unter www.potsdam.de/umfrage zu beantworten. Dafür wird das Zugangskennwort aus dem Anschreiben benötigt. In diesem Jahr enthält das Anschreiben zusätzlich einen QR-Code, der über Smartphone oder Tablet direkt zum Online-Fragebogen weiterleitet. Für das Ausfüllen des sechsseitigen Fragebogens werden etwa 20 Minuten benötigt. Um die Angaben später nach einzelnen Gruppen auswerten zu können, werden auch Angaben zur Person und zum Haushalt erhoben. Die Anforderungen des Datenschutzes und der statistischen Geheimhaltung werden dabei strikt beachtet. Die Ergebnisse der diesjährigen Bürgerumfrage werden wieder auf der Webseite der Landeshauptstadt Potsdam veröffentlicht. Alle Ergebnisberichte der vorangegangenen Erhebungen stehen ebenfalls auf der Webseite der Stadt zum Download bereit.

Als Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden die MUSEUM Kombikarte. Damit erhalten ein Erwachsener und bis zu zwei Kinder einmalig freien Eintritt jeweils in das Filmmuseum Potsdam, das Haus der Brandenburg-Preußischen Geschichte, das Naturkundemuseum Potsdam und das Potsdam Museum | Forum für Kunst und Geschichte.