Kostenfreier Eintritt am 15. Mai 2022 in Potsdams Museen
Pressemitteilung Nr. 223 vom 11.05.2022

Internationaler Museumstag in Potsdam unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“

Führung im Naturkundemuseum Potsdam, Foto: NKMP/D. Marschalsky
Führung im Naturkundemuseum Potsdam, Foto: NKMP/D. Marschalsky
Führung im Naturkundemuseum Potsdam, Foto: NKMP/D. Marschalsky

Am Sonntag, den 15. Mai nehmen Museen und Kultureinrichtungen der Landeshauptstadt Potsdam am Internationalen Museumstag teil. Unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“ wird zwischen 9 und 19 Uhr bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Programm angeboten. Vom Film über Natur, Kunst und Geschichte bietet das diesjährige Motto vielfältige Möglichkeiten für die ganze Familie. Zu den teilnehmenden Museen gehören das Potsdam Museum,
das Naturkundemuseum, das Filmmuseum, das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, das Museum Barberini, die Gedenkstätte Lindenstraße, das Museum FLUXUS+, die Weberstube Nowawes, das Jan Boumann Haus, die Gedenkstätte Leistikowstraße, das Fontane Archiv, das Museum Alexandrowka, das Jagdschloss Stern, das Belvedere auf dem Pfingstberg und das Waisenhaus Museum Potsdam.

Die Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport, Noosha Aubel, zum Internationalen Museumstag:
„Ich freue mich sehr, dass sich nach der Corona-Pause unsere Potsdamer Museumshäuser so zahlreich am Internationalen Museumstag beteiligen. Potsdamerinnen und Potsdamer sowie Besuchende der Landeshauptstadt haben damit wieder Gelegenheit, besondere Angebote zu entdecken. Es wird ein spannender Tag mit vielfältigen Aktionen für Familien und Kinder, mit barrierefreien Angeboten sowie Formaten, die hinter die Kulissen der Museen führen.“
 
Kostproben des vielfältigen Programms:
Im Naturkundemuseum Potsdam können die Museumsgäste u.a. hinter die Kulissen des Museums schauen. Dazu wird es um 10 und 11 Uhr Führungen hinter den Kulissen der Präparationswerkstatt (ab 6 Jahren) oder um 15 und 16 Uhr hinter die Kulissen der Insektensammlung (ab 8 Jahren) geben.

Das Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte lädt gemeinsam mit dem Förderverein des Museums zum 8. Atlasfest ein. In diesem Jahr sind mit „Rainer Sperl | plastische Objekte-weltallerdemensch“ und „Eine Sammlung- viele Perspektiven. Kunst im Dialog von 1900 bis heute“ gleich zwei Sonderausstellungen zu entdecken. Weiterhin erwartet u.a. die Besucher*innen eine exklusive Lichtinstallation des Künstlers Achim Mogge im Veranstaltungssaal, die schon am Vorabend ab 18 Uhr präsentiert wird.

Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte präsentiert die neu eröffnete Brandenburg.Ausstellung sowie die aktuelle Werkstatt-Ausstellung „MORGEN in Brandenburg“. In der Brandenburg.Ausstellung finden Kinder (bis 6 Jahre) in „Entdecker-Nischen“ Puzzles, Geheimschriften und verzerrte Spiegel. Ältere Kinder können mit Hörführungen den Spuren eines verschwundenen Gemäldes folgen oder aber mit einem kostenfreien Rätselheft voller mysteriöser Aufzeichnungen eine spannende Schnitzeljagd durch die Ausstellung starten.

Im Filmmuseum Potsdam können die Besucher*innen u.a. im Rahmen von zwei geführten Rundgängen mit der Museumsleitung die ständige Ausstellung „Traumfabrik. 100 Jahre Film in Babelsberg“, die Familienausstellung „Mit dem Sandmann auf Zeitreise“ und das Kino im Marstall erkunden.

Auch im Museum Barberini ist der Eintritt frei. Das Museum bietet ein vielfältiges Programm für Alle rund um die Gemälde der französischen Impressionisten aus der Sammlung des Museumsgründers Hasso Plattner. Hier gibt es eine Führung für Blinde und Sehbehinderte um 10.00 Uhr und um 13.00 Uhr die Veranstaltung „Kinder erklären Kunst“.

Im Rahmen einer Führung (16.00 Uhr) durch die Gedenkstätte Lindenstraße werden die Besucher*innen die wechselvolle Geschichte dieses Ortes kennenlernen.

Der Internationale Museumstag ist für das Jan Boumann Haus Anlass zur Eröffnung der Ausstellung „Klein Amsterdam an der Havel“ mit Aquarellen von Norbert Blumert. Die Bilder des ehemaligen Denkmalpflegers und Bauhistorikers spiegeln dessen private Sicht auf das Holländische Viertel wieder und geben Einblick in so manchen Hinterhof.

Das gesamte Programm finden Sie unter: www.museumstag.de.