Potsdamer Bürgerstiftung kann Aufführungsort ohne Nutzungsentgelt nutzen
Pressemitteilung Nr. 175 vom 25.03.2021

Stadt vergibt Konzession für Sommer-Bespielung der Freilichtbühne

Foto: Bürgerstiftung / potsdam_ostmodern
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Die Landeshauptstadt Potsdam hatte in diesem von der Corona-Pandemie geprägten Jahr interessierte Vereine, Initiativen und Engagierte im Rahmen einer Konzessionsvergabe dazu aufgerufen, sich für die Bespielung und Wiederbelebung der Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel vom 1. Mai bis zum 24. Oktober 2021 zu bewerben. Im Ergebnis der nun angeschlossenen Ausschreibung und Vergabe wurde der Potsdamer Bürgerstiftung der Zuschlag erteilt. Für die Nutzung wird durch die Landeshauptstadt kein Nutzungsentgelt erhoben.

Noosha Aubel, Beigeordnete für Bildung, Kultur, Jugend und Sport sagt: „Ich freue mich, dass die traditionsreiche Freilichtbühne auf der Freundschaftsinsel nun als pandemie-tauglicher Aufführungsort für ein offenes, vielfältiges und nicht-kommerzielles Programm durch die Potsdamer Bürgerstiftung genutzt werden kann.  Auf der Bühne können nun Veranstaltungen gezeigt werden, die an ihrer üblichen Spielstätte derzeit nicht bzw. nur vor wenigen Zuschauern stattfinden können. Selbstverständlich sind bei den geplanten Veranstaltungen die Vorgaben hinsichtlich der zulässigen Lautstärke zu beachten“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Lage und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden Auflagen zur Viruseindämmung hatte die Landeshauptstadt Potsdam interessierte Bewerberinnen und Bewerber aufgefordert, ein künstlerisches Konzept vorzulegen. Aus dem Veranstaltungskonzept sollte klar ersichtlich sein, wie Veranstaltungen unterschiedlichster Art unter Berücksichtigung von Belangen wie zum Beispiel Denkmalpflege, Verkehrssicherheit oder Brandschutz organisiert werden. Außerdem waren die wirtschaftlichen Aspekte zur Herstellung der Verkehrssicherheit und der Betriebskosten darzulegen und nachzuweisen sowie Referenzen aus ähnlichen Veranstaltungsprojekten der vergangenen fünf Jahre beizubringen. So sollen möglichst viele Veranstaltungen bei freiem oder geringem Eintritt ermöglicht werden.

In den nächsten Tagen soll die Vertragsunterzeichnung mit der Bürgerstiftung stattfinden. Abstimmungen der Bürgerstiftung mit verschiedenen Behörden und Bereichen der Landeshauptstadt sind bereits angelaufen. Der Fachbereich Kultur und Museum beabsichtigt, den erfolgreichen Bewerber mit Projektmitteln zu unterstützen.