Am kommenden Montag findet der Jahresauftakt Gartenstadt Drewitz statt
Pressemitteilung Nr. 10 vom 09.01.2020

Gartenstadt Drewitz: Die Erfolgsgeschichte wird fortgesetzt

Die Gartenstadt Drewitz ist ein lebenswertes Quartier
Die Gartenstadt Drewitz ist ein lebenswertes Quartier
Die Gartenstadt Drewitz ist ein lebenswertes Quartier. Foto Landeshauptstadt Potsdam/ Dana Fiebig

Der Jahresauftakt Gartenstadt Drewitz ist ein Treffen aller Drewitzer Akteure, aus der Stadtverwaltung, dem sozialen Fachgebiet, der Wohnungswirtschaft oder anderen Bereichen die mit dem Stadtteil befasst sind. Es handelt sich um eine Informationsveranstaltung, auf der, neben dem angekündigten Resümee, die im Jahr 2020 anstehenden Aufgaben und Vorhaben von Drewitz-Akteuren und der Stadtverwaltung vorgestellt werden sollen. Ziel der alljährlichen Veranstaltung ist, alle Beteiligten auf denselben Kenntnisstand zu bringen. Wie gewohnt wird es keine Grundsatz- oder Projektdiskussion geben, sondern eine detaillierte Ist-Analyse des Planungs- und Realisierungsstandes und der aktuell anstehenden Aufgaben.

Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, sagt: „Indem die großen Projekte auf der Zielgeraden sind, wird deutlich, dass Drewitz ein Modellquartier für integrierte Stadtentwicklung ist - für Potsdam und viele andere Städte, auch international. Die umgesetzten infrastrukturellen, wohnungswirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen sind bereits gut sichtbar. So können wir z. B. noch in diesem Monat das „Café im Park“ offiziell eröffnen. Auch in diesem Jahr wird es im Gartenstadtprojekt neue Impulse geben, die bestehenden Projekte werden motiviert und engagiert fortgesetzt.“

Für den Stadtteil ist ein Treffen aller Drewitzer Akteure, gleich ob sie in der Stadtverwaltung, im sozialen Fachgebiet, in der Wohnungswirtschaft oder in einem anderen Bereich mit Drewitz befasst sind, von besonderer Bedeutung.

Uhrzeit: Montag 13. Januar 2020, 13:00 – 16:00 Uhr
Ort: Begegnungszentrum oskar, Oskar-Meßter-Straße 4–6, 14480 Potsdam Drewitz

Das Programm zum „Jahresauftakt 2020“ gibt es auf dem Gartenstadtblog unter www.gartenstadt-drewitz.blogspot.de.

Hintergrund
Die Idee der Gartenstadt Drewitz wurde bereits 2009 geboren. Im Rahmen des Bundeswettbewerbs „energetische Sanierung von Großwohnsiedlungen auf der Grundlage von integrierten Stadteilentwicklungskonzepten“ wurde die Idee schließlich unter dem Arbeitstitel „Gartenstadt Drewitz – energetisch stark, energisch grün“ in einem Konzept untersetzt und mit einer Silbernen Plakette ausgezeichnet. Die Gartenstadt Drewitz ist Pilotvorhaben der Städtebauförderung Soziale Stadt in Brandenburg und hat sich über die letzten 10 Jahre zu einem Erfolgsmodell integrierter Stadtteilentwicklung mit bundesweiter und internationaler Ausstrahlungskraft entwickelt. Nach breiter Abstimmung mit den Akteuren vor Ort, insbesondere den BewohnerInnen und der ersten gewählten Bürgervertretung in Potsdam, wurde das 2009er Konzept im Jahr 2011 zum „Masterplan Gartenstadt Drewitz“ weiter qualifiziert. Darin wurden die wesentlichen Eckpunkte und Planungsziele für die städtebauliche Entwicklung sowie die Freiraum- und Verkehrsplanung festgehalten. Auch ein Beteiligungskonzept wurde erstellt, durch welches die Mitsprache und Mitwirkung der Akteure vor Ort bei der weiteren Planung und Umsetzung gesichert werden soll.

2013 wurden die Ansätze aus dem Masterplan und dem ursprünglichen Gartenstadt Konzept gemeinsam mit den Themen energetische Sanierung und Klimaschutz in einem integrierten Energie- und Klimaschutzkonzept gebündelt. Das integrierte Energie- und Klimaschutzkonzept bildet die Grundlage für die weitere energetische Erneuerung des Stadtteils bis 2025/2050 auf dem Weg zum grünen und emissionsfreien Stadtteil Potsdams.

Seit 2009 befindet sich der Stadtteil daher nun im Wandel und die Fortschritte sind deutlich sichtbar. Noch vor wenigen Jahren prägten die monoton wirkenden Plattenbauten und versiegelte Flächen das Bild des Quartiers. Inzwischen sind entlang der ehemaligen Konrad-Wolf-Allee ein Park, sanierte und mit Aufzügen ausgestattete Wohnungen, das Begegnungszentrum „oskar“ in der Stadtteilschule, die „Wendeschleife“ als Stadtteilgarten und Begegnungsort und Vieles mehr entstanden. Mit dem Umbau der Stellplätze und Verkehrsflächen im Guido-Seeber-Weg, Hertha-Thiele-Weg und Willi-Schiller-Weg wurde das sogenannte „Grüne Kreuz“ komplettiert. Durch diese übergreifenden Maßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Freiraum und energetische Gebäudesanierung reduzierten sich der Energiebedarf und die CO²-Emissionen im Stadtteil enorm.