Tag der offenen Ateliers 2016 in Potsdam

Tag der offenen Ateliers 2016 (Kulturlobby Potsdam © Konstanze Moritz)
Tag der offenen Ateliers 2016 (Kulturlobby Potsdam © Konstanze Moritz)
Tag der offenen Ateliers 2016 (Kulturlobby Potsdam © Konstanze Moritz)

In ganz Potsdam konnten Besucher am Sonntag, 8. Mai 2016, von 11 Uhr bis 18 Uhr die Ateliers der lokalen Künstlerinnen und Künstler sowie alle Werkstätten an rund 40 verschiedenen Adressen der Stadt besichtigen und sogar selbst kreativ werden – etwa beim Holzbildhauen, am „Potsdamer-Kritzel-Tisch“, an der Tonscheibe oder bei Papierarbeiten. Zahlreiche Kunstaktionen, Performances, Ausstellungen und Livemusik sorgten für ein abwechslungsreiches Programm und boten inspirierende Einblicke in die ansässige Kunstszene der Landeshauptstadt, die in ihrer Vielfalt stetig wächst.

Eröffnungsort war das neue Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum in der Dortustraße 46. Um 12 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr wurden Atelier- und Werkstatttouren durch die Etagen des Hauses angeboten und damit einen Einblick in das bunte Spektrum der dort arbeitenden Künstlerinnen und Künstler gegeben. Wer sich schon immer mal auf Händen tragen lassen wollte, war bei der Kunstaktion „Kunstsänfte“ von Lars Kaiser (Kunsttick) richtig und der Vorplatz des Rechenzentrums stellte die Bühne für das königliche Flüchtlingszelt von Nicola Spehar (KunstBauAtelier) mit ihrer Performance „Visitez ma tente - aber keine Fisimatenten...“ dar. Die Ausstellung „Adam & Eve Street Photography“ im Erdgeschoss und ganztägig Livemusik ergänzten das Angebot im Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum.

Bereits zum 18. Mal veranstaltete die Potsdamer Künstlerschaft den Tag der offenen Ateliers, der in diesem Jahr erneut unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Potsdam, Jann Jakobs, stattfand. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Fachbereich Kultur und Museum in Kooperation mit dem Verein Kulturland Brandenburg e.V. Rund 130 Akteure der Bildenden Kunst – so viele wie noch nie – ließen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen oder boten Besuchern an, selbst kreativ zu werden.

Generelle Informationen finden Sie hier.

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