S-Bahn-Museum

Früher standen im S-Bahn-Unterwerk Griebnitzsee große Transformatoren und Gleichrichter, die den Strom für die S-Bahn lieferten. Heute ist hier ein S-Bahn-Museum eingerichtet, wo alles zu sehen ist, was mit der Berliner S-Bahn zu tun hat. 

Zum Beispiel der Fahrkartenautomat aus Uromas Zeiten, als der Fahrschein für die 3. Klasse noch zwei Groschen kostete. Neben der Technik sind auch Bahnhofsschilder ausgestellt, auch von Stationen, die längst andere Namen tragen. Zum Beispiel ein Schild vom Marx-Engels-Platz, der jetzt Hackescher Markt heißt. Aber auch über die Menschen, die bei der S-Bahn arbeiten, und natürlich über die, die mit ihr fahren, gibt es einiges zu sehen.

Die Ausstellung ist in thematisch gestaltete Bereiche gegliedert. So steht die Hebelbank eines Stellwerks in einem eigens hergerichteten Raum. Fahrkarten liegen an einer Fahrkartenausgabe, an deren Wand ein passender Eisenbahn-Kalender hängt und wo auf dem Frühstückstisch die Eisenbahnerzeitung "Fahrt Frei" liegt. Möglichst viele Objekte werden in voller Funktion gezeigt. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes "begreifbar".

Das Museum dokumentiert auch die bisherige Entwicklung der S-Bahn in Ost und West, und begleitet sie mit Diskussionen zu Problemen der aktuellen Verkehrsplanung weiter. Es ist eine ehrenamtlich betriebene Einrichtung des Berliner Fahrgastverbandes IGEB e.V. und des Deutschen Bahnkunden-Verbandes e.V., Landesverband Berlin.

Adresse: 
S-Bahn-Museum
Rudolf-Breitscheid-Straße 203
14482 Potsdam
Deutschland