Pressemitteilung Nr. 410 vom 24.06.2014

Heiraten in Schlössern und Gärten um Sanssouci

Schloss Lindstedt wurde ab 1858 als Alterssitz für König Friedrich Wilhelm IV umgebaut. Jetzt können darin Empfänge stattfinden und es darf geheiratet werden. Foto: Michael Lüder/SPSG
Schloss Lindstedt wurde ab 1858 als Alterssitz für König Friedrich Wilhelm IV umgebaut. Jetzt können darin Empfänge stattfinden und es darf geheiratet werden. Foto: Michael Lüder/SPSG
Schloss Lindstedt wurde ab 1858 als Alterssitz für König Friedrich Wilhelm IV umgebaut. Jetzt können darin Empfänge stattfinden und es darf geheiratet werden. Foto: Michael Lüder/SPSG
Neue Kammern im Park Sanssouci (© SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder)
Neue Kammern im Park Sanssouci (© SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder)
Neue Kammern im Park Sanssouci (© SPSG / Foto: Wolfgang Pfauder)

Neue, attraktive Orte für standesamtliche Trauungen im Unesco-Welterbe bietet das Standesamt der Landeshauptstadt Potsdam in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Neben den bislang fünf Standorten werden ab Juli auch Trauungen im Schloss Lindstedt, in der Gerichtslaube Park Babelsberg sowie Open Air im Unesco-Welterbepark Sanssouci möglich sein. „Gemeinsam mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten bieten wir Brautpaaren somit einmalige Orte für ihre Hochzeit. Ich danke der Stiftung um Generaldirektor Prof. Hartmut Dorgerloh, dass Trauungen an ausgewählten Orten der historischen Schlösser sowie unter freiem Himmel im Park Sanssouci  möglich sind“, sagt Oberbürgermeister Jann Jakobs.

In Potsdam werden jährlich etwa 900 Ehen und gleichgeschlechtliche Partnerschaften geschlossen. Am häufigsten  wählen die Brautpaare den Trauraum im Präsidentenflügel des Rathauses für die Zeremonie aus. Aber auch die anderen vier Standorte, das Maurische Kabinett auf dem Belvedere Pfingstberg, das Herrenhaus des Krongutes Bornstedt, die Alte Neuendorfer Kirche auf dem Neuendorfer Anger in Babelsberg und das Schloss Kartzow, werden gerne für Trauungen gebucht.

Ab Juli kann an den neuen Standorten im Welterbe geheiratet werden. „Ich freue mich über alle, die sich trauen. In unseren Schlössern und Gärten können sie dies nun an vier weiteren exklusiven Orten tun. Denn eine Hochzeit im Potsdamer Arkadien soll ein unvergessliches Erlebnis bleiben“, sagt der Generaldirektor der SPSG, Prof. Dr. Hartmut Dorgerloh.

So können sich Paare dann beispielsweise im Schloss Lindstedt oder im großen Schlossgarten trauen lassen. Der Zugang zum Schloss mit dem historischen, von Peter Joseph Lenné gestalteten Garten erfolgt über einen Säulengang. Das Schloss selbst wurde ab 1858 als Alterssitz für König Friedrich Wilhelm IV umgebaut.

Ein besonderer Ort zum Heiraten ist auch die Gerichtslaube im Park Babelsberg. Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert stand einst am heutigen Standort des Roten Rathauses in Berlin und wurde 1871/72 Wilhelm I. geschenkt. „Die neuen Trau-Orte sind ebenso einmalig wie attraktiv und angemessen für diesen wichtigen Tag im Leben. Wir hoffen, dass sie genauso gut angenommen werden wie die bisherigen Standorte“, sagte Ulrike Wildner, Leiterin des Standesamtes der Landeshauptstadt.

Eine Broschüre zum Thema "Heiraten in Potsdam" bietet die Landeshauptstadt als Download an: www.potsdam.de. Die Broschüre wird in den nächsten Wochen aktualisiert und gibt einen Überblick zum Thema Heiraten, die Hochzeitsvorbereitungen sowie die Kosten für die Trauung.