GRUBE - das Dorf in der Stadt
Grube, seit 1993 ein Ortsteil Potsdams, wurde erstmals 1265 urkundlich erwähnt. Zum Ortsteil gehören die Bereiche Neugrube, Nattwerder und Schlänitzsee mit insgesamt 423 Einwohnern. Geprägt wird Grube durch seine Lage am Wasser durch die Wublitz und den Schlänitzsee sowie landwirtschaftliche Flächen als Acker-, Wiesen- und Weideland.
Nattwerder (nasse Insel) wurde auf Betreiben des Großen Kurfürsten von Brandenburg um 1685 als Schweizer
Kolonistendorf gegründet. Die Dorfkirche Nattwerders ist die älteste erhaltene Kirche in Potsdam. 1996 baute die Potsdamer Orgelbauwerkstatt Schuke ein Instrument mit acht Registern ein. Im Sommer erklingen hier sehr schöne Konzerte.
Mit dem Bau des Sacrow-Paretzer-Kanals durch die Wublitz wurde der größte See der Wublitzkette Schlänitzsee genannt. Anziehend durch seine Lage ist der Schlänitzsee ein Paradies für Kleingärnter und Angler. Die Umgebung lädt zum Spazierengehen oder ausgedehnten Wanderungen entlang am Europäischen Fernwanderweg E10 ein. Beliebt sind diese Wege auch bei Fahrradtouristen.
Grube erreicht man von der Innenstadt kommend mit dem Auto über Bornstedt - Bornim oder über die Autobahn A 10, Abfahrt Leest. Mit dem Bus 612 vom Hauptbahnhof Potsdam bzw. von der Straßenbahn-Endhaltestelle Kirschallee besteht eine gute ÖPNV-Verkehrsanbindung.






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