Potsdamer Mietspiegel 2012
Am 15. August 2012 hat die Beigeordnete für Soziales, Jugend, Gesundheit, Ordnung und Umweltschutz - Frau Müller-Preinesberger - gemeinsam mit Vertretern des Arbeitskreises "Mietspiegel" den neu erstellten qualifizierten Mietspiegel 2012 für die Landeshauptstadt Potsdam vorgestellt.
Der Mietspiegel 2012, der eine Fortschreibung des 2010 veröffentlichten Mietspiegels darstellt, ist das Ergebnis einer mehrmonatigen intensiven und vertrauensvollen Zusammenarbeit von Vertretern der Mieter- und Vermieterverbände, der kommunalen, genossenschaftlichen und privaten Wohnungswirtschaft, sowie der Stadtverwaltung Potsdam. Er stellt eine Übersicht über die im Erhebungszeitraum im Gemeindegebiet Potsdam gezahlten Mieten für nicht preisgebundenen Wohnraum vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung und Beschaffenheit dar.
Wie im Mietspiegel 2010 erstmals praktiziert, wurden auch im Mietspiegel 2012 die ortsüblichen Mieten für Wohnungen, die nach energetischen Merkmalen saniert wurden, gesondert ausgewiesen. Dies trägt zu einer gerechteren Kostenverteilung bei, da durch die gesonderte Ausweisung von Wohnungen in energetisch aufwändig sanierten Objekten nur die Mieter mit den daraus resultierenden Mehrkosten belastet werden, die gleichzeitig auch Nutznießer der energetischen Sanierungen sind, weil sie mit geringeren Betriebskosten belastet werden.
Zur Einordnung einer konkreten Wohnung in die in der Mietspiegeltabelle ausgewiesenen Mietspannen wurden erstmals auch Merkmale zum Wohnumfeld in den Mietspiegel aufgenommen.
Mit diesen qualitativen Neuerungen, die der konkreten Entwicklung am Potsdamer Wohnungsmarkt Rechnung tragen, trägt der Mietspiegel nach Überzeugung der im Arbeitskreis Mietspiegel arbeitenden Parteien wie bisher zur Verbesserung von Transparenz am Wohnungsmarkt der Landeshauptstadt Potsdam bei und wirkt streitmindernd.
Für Mietvertragsparteien bietet der Mietspiegel die Möglichkeit, bei bestehenden Mietverhältnissen in eigener Verantwortung die ortsübliche Vergleichsmiete zu ermitteln, ohne selbst Vergleichsobjekte benennen oder erhebliche Kosten und Zeit für Gutachten aufwenden zu müssen. Auch beim Neuabschluss von Mietverträgen kann der Mietspiegel als Orientierungshilfe herangezogen werden.
Der neue Mietspiegel ersetzt den Mietspiegel aus dem Jahr 2010. Er gilt für das gesamte Stadtgebiet, einschließlich seiner Ortsteile.
Der Mietspiegel wird ab Ende August auch bei den Vermietern, den Mietervereinen der Stadt sowie in der Stadtverwaltung im Bürgerservice und im Bereich Wohnen als Broschüre erhältlich sein. Am 16. August 2012 erscheint der Mietspiegel auch im Amtsblatt 11/2012 der Landeshauptstadt.






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