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Nördliche Innenstadt - Südliche Innenstadt
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Das Fortunaportal auf dem Alten Markt in Potsdam. (© Michael Hübner, Märkische Allgemeine)
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Die historische Mitte der Stadt mit Marstall und Nikolaikirche. (© Barbara Plate)
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Neben der katholischen Kirche Peter und Paul ist ein Wochenmarkt. (© Barbara Plate)
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Neben dem Wochenmarkt liegt das Holländische Viertel (© Barbara Plate)
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Die Friedrich-Ebert-Straße führt durch das Nauener Tor in die Innenstadt. (© Barbara Plate)

Noch immer sind die Wunden, die der Bombenangriff vom 14. April 1945 dem Stadtzentrum zugefügt hat, nicht völlig geschlossen. Ein Schritt zur Wiederherstellung der Mitte ist aber bereits getan. Im Jahr 2002 ist das Fortunaportal, benannt nach der römischen Göttin Fortuna, die das Portal krönt, neu erbaut worden. Es ist das Eingangsportal zum einstigen Stadtschloss, dessen Wiederherstellung ein wichtiges und daher auch heftig diskutiertes Ziel der Stadterneuerung ist. Neben dem Fortunaportal steht die Nikolaikirche – ein Schinkelbau – und gegenüber das Alte Rathaus. Diese drei kuppelbekrönten Bauten begrenzen den Alten Markt.

Potsdams Innenstadt besteht jedoch nicht nur aus der fragmentarischen Mitte. Bauten aus den vergangenen drei Jahrhunderten prägen das Stadtbild. Dabei haben die Bauten aus dem 18. Jahrhundert einen großen Anteil. Die in der Regierungszeit Friedrich Wilhelm I. – genannt der Soldatenkönig – und seines Nachfolgers Friedrich II. – genannt Friedrich der Große – errichteten, meist zweigeschossigen Gebäude bilden das urbare Zentrum, mit der Brandenburger Straße als Hauptgeschäftsstrasse in ihrer Mitte. Gradlinig verlaufen die Straßen, Typenhäuser sind in Reih und Glied angetreten, zum Teil in holländischem Gewand. Eine Stadtmauer hat sie einst umschlossen. Davon zeugen noch drei Stadttore.

Dieses Stadtgebiet ist 1992/93 zum Sanierungsgebiet erklärt worden. Der Erneuerungsprozess hat hier in beachtlichem Maße zur Wiederbelebung des Stadtteils und zur Verschönerung des Stadtbildes beigetragen.

Anlässlich der Bundesgartenschau 2001 hat die Innenstadt einen weiteren grünen Bereich erhalten - den Neuen Lustgarten. Und an Grünanlagen mangelt es der Innenstadt nicht. Die Freundschaftsinsel inmitten der Havel beherbergt den Schau- und Sichtungsgarten der Staudenzüchtungen Karl Foerster, der in Potsdam gelebt und sein Lebenswerk geschaffen hat.

Seit dem Jahr 2000 verfügt Potsdam über einen neuen Hauptbahnhof, zentral gelegen zwischen dem Stadtzentrum und dem Areal der Landesregierung. Auf dem Brauhausberg, mit schönem Blick über die Stadt und die Havellandschaft, präsentiert sich das Landtagsgebäude, einst als Militärschule errichtet und für die gegenwärtige Nutzung zu klein und unzweckmäßig. Der Neubau eines Landtagsgebäudes ist angekündigt.

Und mitten durch die Innenstadt fließt die Havel. Sie verbindet die Landeshauptstadt Brandenburgs mit ihrem Umland und Berlin.






















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