Gedenkstätten
"Ein Tag in Potsdam – Geschichte erleben"
Ein Bildungsangebot für Schulklassen der Stufen 8 bis 13
Das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte bietet in Kooperation mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und der Projektwerkstatt Lindenstraße 54/55 im Potsdam Museum - Gedenkstätte Lindenstraße 54 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert ein spezielles Programm für Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klassenstufen an.
Gedenkstätte Lindenstraße 54/55 für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert
Wie kein anderer Ort in Potsdam steht die Gedenkstätte in der Lindenstraße 54/55 für die Kontinuität politischer Verfolgung und Gewalt im 20. Jahrhundert – aber auch für den Sieg der Demokratie in der friedlichen Revolution 1989/90.
Informationsausstellung "Potsdam und der 20. Juli 1944"
Die Informationsausstellung erinnert an den Widerstand der Offiziere des 20. Juli 1944, deren Biografien verschiedene Anknüpfungspunkte zu Potsdam aufweisen. Einer der Beteiligten war Henning von Tresckow, Wehrmachtsoffizier und Mitverschwörer, der 1917 als Fahnenjunker in das 1. Regiment zu Fuß in Potsdam eintrat und später mit Fürsprache Hindenburgs in das berühmte Infanterie-Regiment 9 aufgenommen wurde. Von Tresckow war einer der ersten, der die Praktiken von Wehrmacht, SS und SD insbesondere in den besetzten Gebieten verurteilte.
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße Potsdam
In der Leistikowstraße 1 befand sich von 1945 bis 1983 das zentrale Untersuchungsgefängnis der sowjetischen Spionageabwehr in Ostdeutschland. Es gibt kaum eine zweite Haftanstalt, die in so beklemmender Authentizität erhalten ist wie das zum Gefängnis umgebaute ehemalige Pfarrhaus des Evangelisch-kirchlichen Hilfsvereins.