Geschichte
Geschichte
Potsdam - ein Ort mit einer mehr als 1000-jährigen Vergangenheit, der immer wieder im Blickpunkt deutscher Geschichte stand. Potsdam war die Residenz- und Garnisonstadt preußischer Könige, Hof-, Militär- und Behördenstadt. Die nüchterne Toleranz der Preußen, die Andersgläubige und Ausländer immer gern aufnahmen und somit den wirtschaftlichen Aufschwung des Landes begründeten, spiegelt sich noch heute im Potsdamer Stadtbild wider. Potsdam ist aber auch der Ort, an dem Hitlers Reichstag 1933 das erste Mal tagte. Hier wurde 1945 mit dem Potsdamer Abkommen auch das Ende des Hitler-Regimes besiegelt. Aus der DDR-Bezirkshauptstadt wurde nach der Wende die Hauptstadt des neu gegründeten Landes Brandenburg.
1989 - Der Neuanfang
Die friedliche Revolution in der DDR ergriff auch Potsdam. Die Bürger der "Stadt der Industrie" und "sozialistischen Bezirksstadt" demonstrieren im November 1989 für demokratische Ziele.
1945 - Von der Potsdamer Konferenz zum Sozialismus
Am 8. Mai 1945 war der Zweite Weltkrieg offiziell beendet, und im Juli stand Potsdam im Mittelpunkt der Weltöffentlichkeit: Im Schloss Cecilienhof fand die Potsdamer Konferenz der Siegermächte statt.
1933 - Tag von Potsdam
Der 21. März 1933 ging als der unheilvolle 'Tag von Potsdam' in die deutsche Geschichte ein. Nach dem Reichstagsbrand in Berlin nutzte Hitler die Eröffnungsfeier des neu gewählten Reichstages für eine Propagandabotschaft.
1871 - Aufschwung
Der nach 1871 in Deutschland einsetzende wirtschaftliche Aufschwung ging auch an Potsdam nicht vorüber. Von 1860 bis 1890 vergrößerte sich die Einwohnerzahl um rund ein Drittel.
1740 - Ausbau der Residenzstadt
Friedrich II. verwandelte Potsdam in eine repräsentative Residenzstadt. Die Schöpfungen seiner Zeit bestimmen noch heute das Bild und den Charakter der Stadt.
1713 - Die Garnisonstadt
Seinen Ausbau zur Garnisonstadt verdankt Potsdam dem preußischen König Friedrich Wilhelm I. Er ordnete alles dem Aufbau einer starken Armee unter.
993 - Von Poztupimi zur Residenzstadt
Am 3. Juli 993 wurde Potsdam zum ersten Mal urkundlich erwähnt: Der König des ostfränkisch-deutschen Reiches und spätetere Kaiser Otto III. schenkte der Äbtissin Mathilde von Quedlinburg, den Ort "Poztupimi".