STADT FORUM POTSDAM - 40. Sitzung "Stellenwert der DDR-Architektur in Potsdam"

Mittwoch, den 20. April 2011, 18 bis ca. 22 Uhr
im Treffpunkt Freizeit, Am Neuen Garten 64
Die baulichen Zeugnisse der DDR-Zeit genießen derzeit nur geringe oder keine Wertschätzung - nicht nur in Potsdam. Zum einen werden sie mit dem untergegangenen politischen System der DDR identifiziert, das gründlich diskreditiert ist. Zudem hat die Nachkriegsmoderne in Ost und West generell einen schweren Stand. In jüngster Zeit gibt es jedoch eine zunehmend differenzierte Haltung hinsichtlich des Umgangs mit dem Erbe der DDR-Architektur. Wie jede bestehende und noch gebrauchsfähige Bausubstanz verdient auch die DDR-Architektur eine genaue und nachvollziehbare Prüfung auf Weiterverwendung, Anpassung und Neuaneignung. In diesem Sinn möchte das STADT FORUM POTSDAM mit der Sitzung zu diesem Thema einen weiteren Beitrag zu einer vorurteilslosen und ideologiefreien Sachdebatte leisten.
Als Beispiel für eine konkrete Diskussion zum Umgang mit der DDR-Architektur soll das Terrassenrestaurant Minsk auf dem Brauhausberg dienen, das seit längerem leersteht und verfällt.
Eingeladene Experten:
· Matthias Klipp Derzenent für Bauen und Wohnen, Potsdam
· Prof. Michael Braum, Präsident Stiftung Baukultur
· Dr. Ulrich Hartung, Kunsthistoriker Berlin
· Dr. Christina Focke, Architektin Potsdam
· Dipl.Ing. Philipp Jamme, Architekt Potsdam
· Dipl.Ing. Bernhard Wendel, Architekt/Stadtplaner, Potsdam.
· Thomas Hintze (BI pro Brauhausberg, Potsdam
Programm der Sitzung (PDF 15 KB)
Leitgedanken der Kerngruppe (PDF 22 KB)
Zusammenfassung der Sitzung (PDF 21 KB)
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