Tag des offenen Denkmals 2010

Stets am 2. Sonntag im September wird in Europa der "Tag des offenen Denkmals" begangen. Hier sollen die Besucher der Geschichte nachspüren können, um so interessante Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Denkmalpflege und die Kulturschätze der jeweiligen Länder zu bekommen.
Am „Tag des offenen Denkmals" möchten Denkmaleigentümer und Denkmalpfleger auf die Besonderheiten des kulturellen Erbes aufmerksam machen, die Besucher für Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege sensibilisieren, um so Interesse an diesen Themen zu wecken. Die Koordinierung dieser deutschlandweiten Veranstaltung wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übernommen.
Das zentrale Veranstaltungsmotto in diesem Jahr lautet „Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr".
Ansprechpartner
Fachbereich Stadterneuerung und Denkmalpflege
Bereich Untere Denkmalschutzbehörde
Herr Schalinski
Haus 1, Eingang Hegelallee 6-10;
14461 Potsdam, 3. Etage
E-Mail: Denkmalpflege@Rathaus.Potsdam.de
Auch in diesem Jahr findet der Tag des offenen Denkmals wieder in Kombination mit der Potsdamer Kunst-Genuss-Tour und dem Potsdamer Jazz-Festival statt.

"Am Jazz gefällt, dass Jazz so LIVE ist, wie keine andere Musik, und ein Gefühl der Freiheit vermittelt." Lassen Sie sich überraschen und genießen Sie dieses einzigartige Gefühl im frühen Herbst in Potsdam! Dann avanciert unsere Stadt Jahr für Jahr zur heimlichen Hauptstadt des Jazz. Es findet das 11. Potsdamer Jazzfestival statt.
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Denkmäler und Orte in der Landeshauptstadt Potsdam
(Alphabetisch, Stand: 6. September 2010)
Alter Friedhof Klein Glienicke
Adresse: Wilhelm-Leuschner-Straße 1A, 14482 Potsdam, OT Klein Glienicke.
Beschreibung:
200 Jahre alt, originale Strukturen kaum verändert, terrassenförmige Anlage und alte Vegetati-on, eng verbunden mit der Geschichte des Ortes und der Villenkolonie Neubabelsberg, Ruhestätte von Persönlichkeiten regionaler und überregionaler Bedeutung.
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 13 u. 14:30 bis 18 Uhr (sonst 1. u. 3. So. im Monat 16 bis 17:30 Uhr geöffnet).
Führungen: 12 und 16 Uhr durch Dr. Lütten-Gödecke.
Ansprechpartner: Dr. Lütten-Gödecke, Tel.: 0331 716927.
E-Mail: luettengoedecke@mac.com
Alte Kirche Golm
Adresse: Geiselbergstraße 52, 14476 Potsdam, OT Golm.
Beschreibung:
Ältestes durchgehend genutztes Gebäude d. Stadt, Feldsteinkirche um 1450, 1669 Vergrößerung, Barockisierung, Anfügung d. Turmes, weitere Umbauten, derzeit Sanierungsbaustelle, barocker Altaraufsatz, Widmung des Soldatenkönigs Friedrich Wilhelms I., umgeben vom hist. Dorffriedhof, 40 m entf. Kaiser-Friedrich-Kirche.
Homepage: http://www.kirche-golm.de
Alternative Homepage: http://www.kirchbauverein-golm.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 17 Uhr (sonst nicht geöffnet)
Führungen: nach Bedarf durch Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben.
Aktionen: Meditative Blumenkunst: 1. Ikebana-Ausst., Frau Schreiber, Berlin,
Kinderführungen nach Bedarf, Kulinarisches gemeinsam mit Kaiser-Friedrich-Kirche Golm.
Ansprechpartnerin: Prof. Dr. H. Löhmannsröben, Ev. Kirchengemeinde Golm, Tel.: 0331 2012890, E-Mail: Loehmannsroeben@t-online.de
2. Ansprechpartner: M. Wewer, Kirchbauverein Golm, Tel.: 0331 2373957, E-Mail: kon-takt@kirchbauverein-golm.de
Alte Neuendorfer Kirche
Adresse: Neuendorfer Anger, 14482 Potsdam, Babelsberg.
Beschreibung:
Die Alten Neuendorfer Kirche gehört zu den eigenwilligsten Schöpfungen Friedrich Wilhelms IV. (1795 bis 1861). Dessen Skizze eines oktogonalen Zentralbaus mit Motiven der Kirche St. Gereon Köln ließ sein Hofbaurat Ludwig Ferdinand Hesse (1795 bis 1876) in den Entwurf einfließen. Ein anderer Baumeister der Schinkel-Schule, der Bauinspektor Christian Heinrich Ziller (1791-1868), leitete die Ausführung des unverputzten gelben Backsteinbaus in den Jahren 1850 bis 1852. August Stüler (1800 bis 1865) war an der Revision des Entwurfs beteiligt. Die nunmehr Alte Neuendorfer Kirche wurde vor ca. 100 Jahren entwidmet und diente fortan als Lager für mehrere Handwerker des Ortes und verfiel.
Wiederaufbau des Denkmals bis zum 1.9.2007 durch engagierten Förderverein um R. Schul-ze Baudenkmalpflege, Weihe 8.9.2007.
Homepage: http://www.neuendorfer-kirche-potsdam.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 12 bis 17 Uhr
(sonst Di. und Do. 16 bis 17, Sa. 15 bis 17 Uhr geöffnet)
Führungen: nach Bedarf durch Vereinsmitglieder.
Brückenpächterhaus
Adresse: Behlertstr. 32, 14467 Potsdam.
Beschreibung:
Umbau durch Hesse (1849 bis 1850) des eingeschossigen Vorgängerbaus von 1792 (Krüger) auf Anregung Friedrich Wilhelms IV. für den königlichen Haushofmeister Kurs.
Das alte siebenachsige Gebäude wurde um ein Geschoss aufgestockt, um einen einachsigen Anbau mit Thermenfenster im Erdgeschoss und flacher Loggia im Obergeschoss erweitet und um einen Turm mit dreifach gekuppelten Rundbogenfenstern ergänzt. Vom Vorgängerbau erhalten ist ein Teil der Straßenfront mit dem Ceresrelief, dem zwei Medaillonreliefs, am Giebel ein Tympanonrelief und am Anbau eine Karyatide hinzugefügt wurden.
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 17 Uhr.
Aktionen: Kooperation mit dem Jazzfestival Potsdam: 11 - 13 Uhr THE BROMBERRYs
Führungen: 11:30 Uhr u. 15:30 Uhr durch Fr. Weber und Herrn Wening (Architektin).
Ansprechpartnerin: Fr. Weber, Tel.: 0331 9793739
Dorfkirche Kartzow
Adresse: Kartzower Dorfstraße 25 a, 14476 Potsdam, OT Kartzow.
Beschreibung:
Neugotische Back- und Feldsteinbau, 1886 fertiggestellt, 1988-95 umfassend saniert, mittleres Fenster der Apsis farbig bleiverglast, zeigt den segnenden Christus, hölzerne Kanzel und achtseitige Taufe aus Kunststein 2. H. 19. Jh., in unmittelbarer Nähe der Apsis ein mittelalterliches Sühnekreuz aus Granit.
Öffnungszeiten am 12.9.: 9 bis 17 Uhr (sonst tägl. 8 bis 18 Uhr geöffnet).
Aktionen: Ausstellung der Künstlerin Sabine Ploss.
Ansprechpartnerin: Heidekatrin Bensler, Tel.: 033208 51506.
Dortu-Schule
Adresse: Dortustraße 28, 14467 Potsdam.
Beschreibung:
Den Namen erhielt die Schule nach der Familie des Revolutionärs Max Dortu, die dort zuvor über 2 Generationen gewohnt hatte. Errichtet wurde das Wohnhaus aber schon 1771 nach Plänen von Georg Friedrich Unger, dem Baumeister Friedrichs des Großen, vermutlich für den Leibarzt des Königs. Die frei angetragenen, dem Porzellanstil nachempfundenen Stuckarbeiten des Rokokosaals können sich vergleichen mit Arbeiten aus dem Neuen Palais oder Rheinsberg. Die gerade erfolgten Restaurierungs- und Instandsetzungsarbeiten können nun besichtigt werden. Es liegt Informationsmaterial über den Saal und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz aus.
Öffnungszeiten am 12.9.: 14 bis 17.00 Uhr.
Veranstalter: Ortskuratorium Potsdam der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD)
Ansprechpartner: DSD, Frau Schmelzer, Tel. 0331-230 18 35.
Ehemaliges Großes Militärwaisenhaus
Adresse: Lindenstraße 34 a, 14467 Potsdam, Innenstadt.
Beschreibung:
1722-24 unter Friedrich Wilhelm I. als Fachwerkbau errichtet, 1771-77 im Auftrag Friedrichs II. von Carl von Gontard im preußischen Spätbarock neu erbaut, Treppenhaus im Mittelrisalit mit drei doppelgeschoss. Kuppeln, seit 2004 wiedererrichteter Monopteros mit Caritas-Figur, Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Homepage: http://www.stiftungwaisenhaus.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 18 Uhr (sonst Mo. bis Fr. 7 bis 18 Uhr, im Sommer 1. Sa. im Monat 10 bis 17 Uhr geöffnet).
Führungen: 11, 13 und 15 Uhr durch René Schreiter.
Ansprechpartner: René Schreiter, Tel.: 0331 2814682.
E-Mail: re-ne.schreiter@stiftungwaisenhaus.de
Evangelische Kirche Bornim
Adresse: Rückertstraße 1, 14469 Potsdam, OT Bornim.
Beschreibung:
Neugotische Backsteinkirche von 1903 mit komplett erhaltener Innenausstattung, Entwurf Ludwig von Tiedemann u. Artur Kickton, frühklassizistisches Grabmal von 1792.
Öffnungszeiten am 12.9.: 14 bis 17 Uhr (sonst nicht geöffnet).
Führungen: nach Bedarf durch Grit Broschke.
Aktionen: Ständige Ausstellung zur Kirchengeschichte, Garten und kurfürstliches Lusthaus von Bornim.
Ansprechpartner: Almut Gust, Ev. Kirchengemeinde Bornim, Tel.: 0331 502033 oder Klaus Broschke, Tel.: 0331 504050.
Friedrichskirche
Adresse: Weberplatz, 14482 Potsdam Babelsberg.
Beschreibung:
In der Friedrichskirche wird z.Zt. ein Museum zur Geschichte der Kolonie Nowawes einge-richtet, hierzu wird der Turm saniert und öffentlich zugänglich gemacht.
Homepage: http://kirche-babelsberg.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 18 Uhr (sonst So. 10 Uhr Gottesdienst u. zu Veranstaltungen geöffnet).
Führungen: 13.30, 15 u. 16.30 Uhr durch Freudenberg, Gollmer.
Ansprechpartnerin: Beate Hohmann, Tel.: 0331 708862.
Führung auf historischen Wegen
Adresse: Treffpunkt Luisenplatz, Brunnen, 14471 Potsdam, Brandenburger Vorstadt.
Beschreibung:
Anhand von Straße, Schiene u. Wasserweg wird aufgezeigt, wie sich die Siedlungsgeschichte des Wohngebietes vom 18. Jh. bis heute entwickelt hat, sog. Persius-Speicher, ehem. Proviant-Magazin Baujahr 1841-1844, als Frühform eines Güterverkehrszentrums.
Führungen durch Helmut Krüger, Brandenburger Vorstadt e.V., Ende: Kuhtor von Sanssouci
Öffnungszeiten am 12.9.: Treffen 11 und 15 Uhr.
Aktionen: 13 bis 18 Uhr Kaffee- u. Kuchenstand mit Informationsmaterialien am Kuhtor von Sanssouci.
Ansprechpartner: Brandenburger Vorstadt e.V., AG Stadtteilgeschichte, Tel.: 0331 974072, E-Mail: Helmut-Dieter.Krueger@t-online.de
Gedenk- und Begegnungsstätte Leistikowstraße
Adresse: Leistikowstr. 1, 14469 Potsdam.
Beschreibung:
Das Haus Leistikowstraße 1 in Potsdam (ehemalige Mirbachstraße 1) wurde 1916 vom Evangelisch-Kirchlichen Hilfsverein (EKH) errichtet. Bis 1945 beherbergte es die Verwaltungs-räume der vom EKH gegründeten „Evangelischen Frauenhilfe - Gesamtverein e.V.", seit 1933 Reichsfrauenhilfe, die Dienst- und Wohnräume des leitenden Pfarrers, die Wohnräume der Vikarin sowie die Redaktion der evangelischen Zeitung „Der Bote".
Nach der Potsdamer Konferenz wurde das Pfarrhaus im August 1945 wie alle anderen in diesem Teil der Nauener Vorstadt liegenden mehr als 100 Häuser und Liegenschaften von der sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) requiriert und zum Sperrgebiet „Militärstädtchen Nr. 7" umgewandelt. Die sowjetische Spionageabwehr SMERSCH baute das Haus Leistikowstraße 1 zum zentralen Untersuchungsgefängnis um. Das Gefängnisge-bäude wurde seit Mitte der 80er Jahre als Materiallager genutzt. Nach dem Abzug der letzten russischen Truppen und Geheimdiensteinheiten im Jahr 1994 erhielt der EKH die Liegenschaft Leistikowstraße 1 zurück und machte es mit Unterstützung engagierter Bürger für die Öffentlichkeit zugänglich. 1997 informierte eine erste Ausstellung Besucher über die Geschichte des Ortes. Der EKH engagierte sich unterstützt von Memorial e.V. und dem 2003 gegründete Förderverein für die Errichtung einer Gedenkstätte.
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 17 Uhr
Führungen: stündlich durch Mitarbeiter der Gedenkstätte.
Aktionen: Führung 13 und 15 Uhr durch das Militärstädtchen Nr. 7.
Ansprechpartner: Fr. Großkopf, Tel. 0331 2011540
E-Mail: mail@gedenkstaette-leistikowstrasse.de
Großer Refraktor
Adresse: Telegrafenberg A 27, 14473 Potsdam, Teltower Vorstadt.
Beschreibung:
Viertgrößtes Linsenteleskop der Welt, Denkmal der feinmechanisch-optischen Industrie u. d. Anfänge astro-physikalische Forschung im ausgehenden 19. Jh., 1945 schwere Kriegsschä-den, 1950-53 Wiederinstandsetzung u. Modernisierung, 1968 Stilllegung, 1999 Restaurierung, 2003-06 denkmalgerechte Restaurierung in Jena, Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Homepage: http://www.aip.de/grosser-refraktor
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 18 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet).
Führungen: 10:15, 12:15, 14:15 u. 16:15 Uhr durch den Förderverein.
Aktionen: Vorführung des Fernrohrs in der wiedergewonnenen Funktionalität, Rundgang zu den denkmalgeschützten im Park eingebetteten hist. Institutsgebäuden.
Ansprechpartner: M. Strohbusch, Förderverein, Tel.: 0331 2882331.
Gutshaus Kartzow
Adresse: Kartzower Dorfstr. 16, 14471 Potsdam, OT Kartzow.
Beschreibung:
Gutshaus der ehem. Gutsanlage Kartzow, bestehend aus Gutshaus, Toranlage mit rahmen-den Torhäusern, zentraler Zufahrt, Wirtschaftsgebäude, Brunnenhaus und Gutspark, errichtet durch den Berliner Architekten Eugen Schmohl nach einem Brand des ehemaligen Gutshauses.
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 und 13 Uhr Führung durch das Schloss.
Aktionen: 15 Uhr Empfang mit einem Rosen Prosecco, Führung durch Schloss, Hotel und Park, kleine Filmvorführung mit Kaffeetafel, gereicht werden 1 Stück Torte & Kaffe aus der hauseigenen Patisserie (14 Euro pro Person, Kinder ab dem 5. Lebensjahr zahlen 6 Euro).
Ansprechpartnerin: Ina Sonntag, Tel.: 033208 20326, E-Mail: info@schloss-kartzow.de
Jagdschloss Stern
Adresse: Jagdhausstraße, 14480 Potsdam, Am Stern.
Beschreibung:
1732 von König Friedrich Wilhelm I. als Jagdschloss nach holländischem Vorbild errichtet, gilt als Musterbau für das später erbaute Holländische Viertel, liegt in der heutigen Parforceheide.
Homepage: http://www.jagdschloss-stern.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 16 Uhr (sonst zu Veranstaltungen d. Fördervereins geöffnet).
Führungen: halbstündlich durch Mitglieder des Fördervereins
Aktionen: Kaffee u. Kuchen
Ansprechpartner: Gerhard Kümmel, FV Jagdschloss Stern, Tel.: 030 80105464, E-Mail: post-master@jagdschloss-stern.de
Jan Bouman Haus im Holländischen Viertel
Adresse: Mittelstraße 8, 14467 Potsdam.
Beschreibung:
Dreiachsiges, barockes Giebelhaus, errichtet 1735 unter Friedrich Wilhelm I. im Rahmen der Anlegung des Holländische Viertels 1732-42 für niederländische Handwerker,
Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Homepage: http://www.jan-bouman-haus.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 18 Uhr (sonst Mo. bis Fr. 13 bis 18, Sa., So., feiertags auch geöffnet)
Aktionen: Führung 11 Uhr: Eingewanderte Erstbewohner im Holländischen Viertel mit Christian Wendland, Architekt, 17 Uhr Vortrag durch Daniela Morgenstern, Historikerin: Soldat und Handwerker - Die Vernetzung zweier niederländischer Familien im Potsdam des 18. Jh.
Ansprechpartnerin: Ute Kamps, FV zur Pflege niederländische Kultur, Tel.: 0331 2803773, E-Mail: info@jan-bouman-haus.de
Kaiser-Friedrich-Kirche
Adresse: Geiselbergstraße 52, 14476 Potsdam, OT Golm.
Beschreibung:
Neugot. Saalbau, 1883-86 anlässlich der Silberhochzeit des Kronprinzen, Architekten: Emil Gette, Max Spitter, mittelalterliche Grabplatten im Eingangsbereich, hist. Schuke-Orgel,
Schäden durch Beschuss 1945, notdürftig repariert, 2004 Vermalung 'Winterkirche', 2006 Sanierung von Turm, Turmdach und Dachreiter (Kaiserstiel 19 m), 2007 Sanierung hist. me-chanische Turmuhr, 2009 Auszeichnung als Lebensraum Kirchturm (Schleiereulen), 2010 Sanierung Kirchdach geplant, historischer Baumbestand auf dem Gelände.
Homepage: http://www.kirche-golm.de
Alternative Homepage: http://www.kirchbauverein-golm.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 17 Uhr (sonst zu Gottesdiensten, Veranstaltungen, im Som-mer So. 15 bis 17 Uhr u. nach Vereinbarung geöffnet)
Führungen: nach Bedarf durch Mitglieder des Kirchbauvereins.
Aktionen:
Infos zur Sanierung des Kirchendachs u. zum Kirchbauverein, Kaffee u. Kuchen,
Kunstausstellung: Zwischen Erde u. Himmel, Skulpturen und Fotografien, 15 Uhr Finissage, Orgelführungen zur Schuke-Orgel.
Ansprechpartner: Marcus Wewer, Kirchbauverein Golm, Tel.: 0331 2373957, E-Mail: kon-takt@kirchbauverein-golm.de oder Prof. Dr. Hanna Löhmannsröben, Ev. Kirchengemeinde Golm, Tel.: 0331 2012890, E-Mail: loehmannsroeben@t-online.de
Kapelle Klein Glienicke
Adresse: Wilhelm-Leuschner-Straße 1A, 14482 Potsdam, OT Klein Glienicke.
Beschreibung:
1881 nach Plänen von R. Persius für die Bewohner von Klein Glienicke erbaut, zur Zeit der DDR völlig verfallen, nach der Wende restauriert, neugotisch.
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 13 u. 14.30 bis 18 Uhr.
(sonst 1. u. 3. So im Monat 16 bis 17.30 Uhr geöffnet).
Führungen: Führungen 11:30 u. 15:30 Uhr durch Dr. Lütten-Gödecke.
Ansprechpartner: Dr. Lütten-Gödecke, Tel.: 0331 716927
E-Mail: luettengoedecke@mac.com
Landhaus Andreae, KiTa Am Heiligen See
Adresse: Seestraße 43, 14467 Potsdam, Berliner Vorstadt.
Beschreibung:
1913/14 durch den Architekten Paul Schulze-Naumburg errichtet, steht unter Denkmalschutz, entstand zeitgleich mit den ersten Planungen Schulze-Naumburgs für das Schloss Cecilienhof, seit 2000 Kindertagesstätte Am Heiligen See.
Öffnungszeiten am 12.9.: 12 bis 16 Uhr (sonst nicht geöffnet).
Führungen: Führungen 12, 13, 15 und 16 Uhr durch Gerlinde Ihrke, Annegret Wernecke.
Ansprechpartnerin: Gerlinde Ihrke, KiTa Am Heiligen See, Tel.: 0331 292859.
E-Mail: kitaam-heiligen-see@ejf.de
Luftschiffhafen - Rundgang
Adresse: Treffpunkt Eingangstor Zeppelinstraße, neben der Tramhaltestelle Luftschiffhafen,14471 Potsdam.
Beschreibung:
Der Land- u. Wassersportplatz Luftschiffhafen war einst eine der schönsten derartigen Anlagen in Europa. Als universeller Rahmen für sportliche, aber auch politische Großereignisse und eines der beliebtesten Naherholungsgebiete der Stadt bot er vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten. Dazu gehörten u.a. ein Stadion für 15.000 Besucher, ein Freibad mit Umkleidehalle und Sprungturm und das Gelände der Allgemeinen Wassersportausstellung AWA, die allein 1925 in nur zwei Wochen über 50.000 Besucher empfing. Die 1925-27 nach Entwürfen des Gartendirektors Hans Kölle und des Stadtarchitekten Reinhold Mohr ausgeführte Anlage des Luftschiffhafens war zugleich eine der besten städtebaulichen und architektonischen Leistungen der zwischen konservativen und funktionalen Strömungen changierenden Moderne in dieser Stadt.
Die beiden vom Verein ArchitraV e.V. organisierten Führungen zeigen vor Ort auch anhand historischer Photographien einerseits die städtebauliche Gesamtanlage und andererseits die noch immer vorhandenen Zeugnisse des alten Luftschiffhafens mit ihrer Bau- und Nutzungsgeschichte, darunter die Stadiontribüne, das Regattahaus und den Seekrug.
Führungen am 12.9.: Treffen 11 Uhr und 15 Uhr.
Aktionen: Führung durch den Luftschiffhafen mit Architrav e.V. Thomas Sander. Um Voranmeldung wird gebeten vorzugsweise per mail oder telefonisch.
Ansprechpartner: Thomas Sander, Tel.: 0331-2000798
E-Mail: info@architrav-potsdam.de
Naturkundemuseum im Ständehaus
Adresse: Breite Straße 13, 14467 Potsdam.
Beschreibung:
1770 von G. Ch. Unger für die Landstände errichtet, gehört zu den baukünstlerisch wertvollen Gebäuden der Innenstadt, ruhige Pilastergliederung verweist bereits auf den späteren Klassi-zismus, Statuen des Reichtums (Ceres) und der Gerechtigkeit (Justitia) sind über der Mittelachse aufgesetzt
Homepage: http://www.naturkundemuseum-potsdam.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 9 bis 17 Uhr (sonst Di. bis So. geöffnet)
Aktionen: 11 Uhr Sonderführung mit Werner Gottschalk, Sammlungsleiter: Schatzkammer der Natur, 240 Jahre Ständehaus, 101 Jahre Naturkundemuseum
Ansprechpartnerin: Rosemarie Spatz, Naturkundemuseum Potsdam, Tel.: 0331 289-6701, E-Mail: rosemarie.spatz@rathaus.potsdam.de
Nowaweser Weberstube
Adresse: Karl-Liebknecht-Straße 23, 14482 Potsdam, Babelsberg.
Beschreibung:
Ausstellung zur Geschichte der Dörfer Neuendorf u. Nowawes, zum entbehrungsreichen Leben der Weber u. Spinner u. zum Wachsen der Orte zum größten Industriestandort des Landkreises Teltow.
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 16 Uhr (sonst auf Anfrage geöffnet)
Führungen: stündlich durch Dr. Almuth Püschel.
Aktionen: 14 Uhr Stadtteilführung zum Motto.
Ansprechpartnerin: Dr. Almuth Püschel, Tel.: 0331 500374.
Oberlinschule, ehemaliges Oberlinkreiskrankenhaus
Adresse: Rudolf-Breitscheid-Straße 24, 14482 Potsdam, Babelsberg.
Beschreibung:
1910 Einweihung des im neugotischen Stil erbauten Krankenhauses durch Prinzessin
Eitel Friedrich von Preußen, Patientenbehandlungen nach neuesten medizinische Erkenntnissen u. Methoden, seit 1998 Schule, ab 2011 Sanierung.
Homepage: http://www.oberlinhaus.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 10 bis 16 Uhr (sonst nicht geöffnet).
Führungen: 10 bis 15 Uhr nach Bedarf durch Herrn Dr. Plenzke.
Aktionen: Themenausstellung „Vor 100 Jahren".
Ansprechpartner: Dr. Uwe Plenzke, Schulleiter Oberlinschule, Tel.: 0331 7634892, E-Mail: uwe.plenzke@oberlinhaus.de
Park Sanssouci, Umgebung des Neuen Palais
Adresse: Am Neuen Palais, 14469 Potsdam.
Beschreibung:
Kleine Texte, Inszenierungen, Führungen und ein Schulprojekt bieten zum Thema Transport und Handel rund um das Neue Palais Einblicke in das Bauwesen des 18. Jh.
Homepage: http://www.spsg.de
Öffnungszeiten am 12.9.: 11 bis 17 Uhr (sonst auch geöffnet)
Ansprechpartnerin: Wilma Otte, Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Tel.: 0331 9694-194, E-Mail: w.otte@spsg.de
Potsdamer Tor - Rundgang durch den Park Groß Glienicke
Adresse: Treffpunkt Am Park, 14476 Potsdam Groß Glienicke.
Beschreibung:
Die mittelalterlische Verbindungsstraße von Stettin über Spandau u. Potsdam Richtung Leipzig, heutige B 2, führte durch das Groß Glienicker Gutsgelände, wovon noch das östliche Spandauer Tor u. das westl. Potsdamer Tor, altes Kopfsteinpflaster und Handwerks- u. Produktionsgebäude zeugen, Verlegung Anfang des 20. Jh. um das Gutsgelände herum.
Öffnungszeiten am 12.9.: Treffen 14 Uhr.
Aktionen: Führung durch das ehem. Gutsgelände zur Bedeutung der alten Handelsstraße für den Ort mit Dieter Dargies.
Ansprechpartner: Dieter Dargies, Tel.: 033201 43622.
E-Mail: die-ter.claus.dargies@tonline.de
S-Bahn Umspannwerk
Adresse: Rudolf-Breitscheid-Straße 203, 14482 Potsdam, Griebnitzsee.
Beschreibung:
2-geschossiger Klinkerbau, Teil eines Ensembles, Umspannwerk für Stromversorgung der Berliner S-Bahn aus dem 1928, gebaut anlässlich der Elektrifizierung der Vorortstrecke Berlin-Wannsee bis Potsdam im Stil der Neuen Sachlichkeit von Architekt Richard Brademann
Umspannwerk der Berliner S-Bahn, 2-geschossiger Klinkerbau im Stil der Neuen Sachlich-keit, Architekt: Richard Brademann
Homepage: http://www.s-bahn-museum.de
Öffnungszeiten am 11. und 12.9.: jeweils von 11 bis 17 Uhr (sonst immer am 2. Wochenende im Monat geöffnet).
Führungen: nach Bedarf durch Mitarbeiter des Museums.
Aktionen: Ausstellungstafeln zur Geschichte.
Ansprechpartner: U. Dittfurth, Tel.: 030 88591431.
E-Mail: U.Dittfurth@planergemeinschaft.de
Steuerhaus
Adresse: Gregor Mendel Str. 24, 14469 Potsdam; Eingang über die Schopenhauerstraße
Beschreibung:
Ehemaliges Steuerhaus nach italienischem Vorbild als Turmvilla 1887 erbaut, Architekt unbekannt. Der Bau lehnt sich mit seiner Baukörpergruppierung und schlichten Putzgliederung direkt an Persiussche Vorbilder an. Der auf verdicktem T-Grundriss aufgehende zweigeschossige Bau mit zwei gegeneinandergestellten Bautrakten wird von dem in ihrem Winkel aufragenden Turm geprägt.
Öffnungszeiten am 12.9.: 12 bis 16 Uhr.
Führungen: nach Bedarf.
Aktionen: geplant.
Ansprechpartner: Frau Hoffmann.
Villa Adlon
Adresse: Am Lehnitzsee 01, 14482 Potsdam OT Neu Fahrland.
Beschreibung:
Durch Eheschließung kam Louis Adlon in den Besitz des Grundstücks am Lehnitzsee 1. Das weiträumige Grundstück war Erbteil seiner Frau Hedwig und erstreckte sich bis zum Ufer des Lehnitzsees. Das auf dem Gelände befindliche Bauernhaus entsprach nicht den Ansprüchen des prominenten Hotelbesitzers aus Berlin und so entstand nach dem Entwurf des Architek-ten H. Rottmayer 1925 eine repräsentative Villa. Das eingeschossige Hauptgebäude mit Sat-teldach wird auf der Eingangsseite von Nebengebäuden flankiert. Der hofartige Eingangsbe-reich erhält durch einen elegant geschwungenen und mit einem Kupferdach bekrönten Vorbau einen besonderen Akzent. Die nach Süden zum See orientierte Gartenfront gibt sich bescheidener. Die Villa war Ort glanzvoller Empfänge und Treffpunkt der noblen Gesellschaft. Der tragische Tod des Besitzers in den Wirren der letzten Kriegstage im Jahre 1945 beendete die Nutzung des Anwesens durch die Familie Adlon.
Öffnungszeiten am 12.9.: nur Führungen.
Führungen: 12 und 13 Uhr mit Frau Müller durch das Haus und den Garten.
Ansprechpartnerin: Frau Müller, Engels & Völckers.
Villa Fischbach
Adresse: Puschkinallee 5, 14469 Potsdam.
Beschreibung:
Errichtet im Jahr 1872 / 73 im Auftrag des Hofklempnermeisters Fischbach. Der Entwurf stammt von Reinhold Persius, angelehnt an die Villa von Arnim. Verantwortlich für die Ausführung des Gebäudes zeichnete Albert Lüdicke. Die Villa mit ihrem prächtigen Mittelrisalit und eingestellten Karyatiden trägt den spätklassizistischen Charakter der Berliner Schule, im Innern sind zahlreiche originale Wandfassungen zu bewundern.
Öffnungszeiten am 12.9.: 11:00 bis 17:00 Uhr.
Führungen: nach Bedarf.
Aktionen: Kooperation mit dem Jazzfestival Potsdam: 11 -17 Uhr Capolinea Jazztrio aus Perugia, Buffet: Running Housewife. Ansprechpartner: Herr Schalinski (Untere Denkmalschutzbehörde Potsdam) Tel.: 0331 289-3088, Albena Radszuhn Tel.: 0162 - 9416006.
Villa Gericke: Der Reliefzyklus am Turm - Restaurierung, Konservierung und Rekonstruktion
Adresse: Puschkinallee 17, 14469 Potsdam.
Beschreibung:
1892 errichtet Frau Stadträtin E. Gericke eine Villa auf dem ehemaligen Weinberggrundstück des Hofbäckermeisters Gericke am Abhang des Pfingstberges. Verantwortlicher Architekt der malerischen Villa ist Friedrich Gericke, der zuvor im Büro des Berliner Architekten Herrmann Ende beschäftigt gewesen war. Die Villa wurde immer als Kopie des 30 Jahre älteren Hauses in Berlin-Tiergarten des Architekten Herrmann Ende betrachtet. Herausragend ist das Relief am Rundturm, das als Kopie nach einem Bildwerk von Christian Daniel Rauch identifiziert werden konnte.
Öffnungszeiten am 12.9.: 14:00 bis 16:00 Uhr.
Führungen: 14:15 Uhr, 14:45 und 15:15 Uhr.
Ansprechpartner: Herr Rudolf Böhm, Bildhauer und Restaurator.
Wanderung durch Babelsberg
Treffpunkt: Thalia Kino, R. Breitscheid Str. 50, 14482 Potsdam Babelsberg.
Beschreibung:
Stadtrundgang zum Thema: Wie die Bahn den Ort verändert
Zeit am 12.9.: 10 bis 11:30 Uhr
Ansprechpartnerinnen: Fr. Sambleben (Sanierungsträger, Tel.: 0331 7435739, E-Mail: k.sambleben@stadtkontor.de) und Fr. Täubert (Untere Denkmalschutzbehörde Potsdam, Tel.: 0331 289-3065, E-Mail: claudia.taeubert@rathaus.potsdam.de)
Wittmeyersches Haus
Adresse: Schopenhauerstr. 25, 14482 Potsdam.
Beschreibung:
König Friedrich Wilhelm IV. konzentrierte sich nach seiner Thronbesteigung auf die Ausfüh-rung des Triumphstraßenprojektes auf dem Bornstedter Höhenzug am Nordrand des Schlossparkes Sanssouci. Die Besonderheit dieses Vorhabens bestand in der Verbindung der antiken Triumphstraße mit der barocken Altstadt, der südlich davor gelegenen friderizia-nischen Anlage und den umliegenden ländlichen Gebäuden des 18. Jahrhunderts. Friedrich Wilhelm IV. kaufte 1843 das Wittmeyersche Grundstück zur Umsetzung seines Vorhabens auf. Die heutigen Flächen in der Schopenhauerstraße 24 und 25 waren mit barocken Gebäuden bebaut. Das Vorderhaus Schopenhauerstraße 25 ersetzt 1877 einen älteren Vor-gängerbau. Das sogenannte Stallgebäude im Garten wurde erst 1908 im Stil der älteren Bauten von Ludwig Persius erbaut.
Öffnungszeiten am 12.9.: 13 bis 16 Uhr.
Führungen: nach Bedarf.
Aktionen: Kooperation mit dem Jazzfestival Potsdam: 14 -15 Uhr THE BROMBERRYs.
Ansprechpartner: Herr Schalinski (Untere Denkmalschutzbehörde Potsdam) Tel.: 0331 289-3088.
Wohnhaus
Adresse: Persiusstr. 4, 14482 Potsdam
Beschreibung:
Das Wohnhaus befindet sich in der Nauener Vorstadt und wurde 1882 für den Hofmaurermeister W. Behrend errichtet und 1896 um einen rückwärtigen Anbau erweitert. Das eingeschossige Gebäude mit sehr hohem Souterrain und Drempelgeschoss wird durch eine strenge symmetrische Fassade mit zwei Seitenachsen und einen Mittelrisalit gegliedert.
Das Gebäude besitzt baugeschichtliche, städtebauliche und wissenschaftliche Bedeutung.
Öffnungszeiten am 12.9.: 15 bis 17.30 Uhr.
Führungen: nach Bedarf.
Aktionen: Kooperation mit dem Jazzfestival Potsdam: 16 -17 Uhr THE BROMBERRYs.
Ansprechpartner: Herr Massalme (Architekt), Tel.: 030 54735600.






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