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Potsdam Museum: Sanierung des Alten Rathauses und Nutzung

Internetvorschlag Nr. I-61 (vom 10.6.2010) > LVBB-Nr. 21 von rikita (4)

Beteiligungsgegenstand:  P. Museum - Forum für Geschichte und Kunst (3)
Herkunft:  Internetvorschläge (109)
betrifft:  Einnahmen (66)Ausgaben (375)

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Vorschlag:


Im Vergleich zu Stadtmuseen in europäischen Städten von Bedeutung (wie z.B. Salzburg), ist die Ausstattung, der derzeitige Standort, das Raumangebot und der Etat für Öffentlichkeitsarbeit des Potsdam Museums blamabel für eine Stadt wie Potsdam, die so sehr vom Tourismus lebt und auf ihn setzt. Neben preußischen Schlössern und Gärten, muss eine Stadt von Potsdams Rang aber auch einen Ehrenplatz für die Geschichte ihrer Bürger bereithalten. Deshalb ist die Entscheidung für den Standort am Alten Markt zu begrüßen und lässt die Bürgerinnen und Bürger der Stadt hoffen. An den Zusagen und dem Zeitplan für den Standort Alter Markt darf nun aber nicht mehr gerüttelt werden. Ganz im Gegenteil, alle sollten von nun an, an einem Strang ziehen - ist es doch eine große historische Chance ein erfolgreiches Stadtmuseum an einem Ort wie dem Alten Markt neu zu etablieren. Begleitet werden sollte der Prozess durch öffentlichen Bürgerveranstaltungen der Stadt zum Fortschritt des Projekts. Bis zur Eröffnung muss das Museum zudem rechtzeitig einen ordentlich ausgestatteten Etat bekommen, um in Berlin und Brandenburg aber auch überregional und international für sich werben zu können. Denn wem nützt ein Stadtmuseum von dem niemand etwas weiß?

Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam:


Derzeit wird der Gebäudekomplex mit 7,2 Mio. Euro grundlegend saniert, die Eröffnung ist für 2012 geplant. Das neu konzipierte Museum erfüllt alle Anforderungen an ein zeitgemäßes Ausstellungshaus. Es verfügt künftig über die notwendigen Voraussetzungen für die Präsentation stadtbezogener, überregionaler und europäischer Themen in Ausstellungen und Veranstaltungen. Auf einer Fläche von 650 m² präsentiert sich künftig die neue und modern konzipierte Dauerausstellung zur Stadtgeschichte. Für die „Galerie Bildende Kunst" stehen künftig 220 m² zur Verfügung. Zusätzlich können Sonderausstellungen auf einer Fläche von 320 m² präsentiert werden.
Im Rahmen der Planung der Neueröffnung des Hauses stellt auch die Öffentlichkeitsarbeit einen wesentlichen Bestandteil dar. Bereits für das Haushaltsjahr 2010 ist deshalb eine einmalige Erhöhung des Etats von 15.000 auf 22.300 Euro vorgenommen worden. Die bisherige Planung bis 2013 sieht dabei ein Budget von jährlich 19.000 Euro vor. Der Etat für Öffentlichkeitsarbeit soll durch Umschichtung innerhalb des Museums bereits vor der Eröffnung erhöht werden, um das Haus auch national bewerben zu können.

Kosten der Umsetzung/Folgekosten:
Städtischer Zuschuss für das Museum: 1,3 Mio. Euro / Jahr (bis 2013), davon 19.000 Euro / Jahr für Informationsmaterialien der Öffentlichkeitsarbeit (bis 2013)

Umsetzungszeitraum:
Eröffnung geplant in 2012

Wird der Vorschlag bereits umgesetzt oder ist die Umsetzung bereits vorgesehen?
Ja, ab 2011 und Folgejahre

Grundlage der Umsetzung:
Stadtverordnetenbeschluss (DS 08/SVV/0210, Standort Potsdam-Museum)

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft:


Während der Vorauswahl (Priorisierungsphase bei den dezentralen Stadtteilversammlungen oder im Internet) erhielt dieser Vorschlag eine ausreichende Punktzahl von den Potsdamerinnen und Potsdamern und wurde in die "Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger" unter der LVBB-Nr. 21 aufgenommen. Der Vorschlag erhielt von den Potsdamerinnen und Potsdamern bei der abschließenden Votierung insgesamt 253 Punkte und erreichte damit Platz 27. Er wurde nicht in die "Liste der Bürgerinnen und Bürger" aufgenommen.




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rikita, 07.07.2010, 11:05
 
 
Dank
Vielen Dank für ihre Kommentare und die engagierte Begleitung meines Vorschlags.
IrisBerndt, 24.06.2010, 17:05
 
 
Potsdam-Museum
Wenn auch das Potsdam-Museum sich wohl nie selbst tragen wird, wie Herr Lerch behauptet, muss es ein Ort werden, das jeder Potsdamer kennt, wo er sich mit seiner Geschichte wiederfindet. Ob als Neu- oder Alt-Potsdamer! Das bedarf nicht nur Werbung, nein, das verlangt viel aktivere Öffentlichkeitsarbeit, Angebote zum Mitmachen, Mitdiskutieren und Mitbestimmen. Das Museum ist nämlich nicht nur ein Ort für die fein geordnete Vergangenheit. nein die Fragen der Gegenwart haben historische Wurzeln. Ich möchte im Potsdam Museum über Radwege und historische Mobilität in der Stadt diskutieren, über die Instrumentalisierung durch Preußen aber auch die Planungen von großartigen Pazifisten wie Mühsam, über fehlende Kita-Plätze und demographischen Wandel in der Stadt ... Es ist das Stadtmuseum der Landeshauptstadt!

Viele Grüße

Iris Berndt
Wittendamer, 21.06.2010, 20:58
 
 
Altes Rathaus zum Potsdammuseum
Sehr geehrte Damen und Herren,

steht das Stadtschloss (dummerweise gesprengt - Walter war sicherlich nicht bei Trost) und in unmittelbarer Nähe findet der Tourist historische Einblicke
über den Fall und den Wiederaufbau der Preußenhauptstadt von Potsdam, möchte ich behaupten dieses Museum gehört ins neue Zentrum von Potsdam und wird sich langfristig selber tragen.

PS: da bin ich mir sicher

Herr Lerch

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