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Sportanlagenerweiterung Potsdamer Norden (Nähe Kirschallee) (Platz 10)

Internetvorschlag Nr. I-17 (vom 27.05.2010) > LVBB-Nr. 9 > LBB-Nr. 10 von mistress (1)

Beteiligungsgegenstand:  Sportförderung (26)
Herkunft:  Internetvorschläge (109)
betrifft:  Ausgaben (375)

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Beitragsbild

Vorschlag:


Der Zuzug in den Potsdamer Norden wächst ungebremst. Vor allem Familien mit Kindern ziehen in das Wohngebiet. Was jedoch überhaupt nicht wächst oder erweitert wird, ist die freizeitliche Infrastruktur im Wohngebiet. Der Sportverein „Potsdamer Kickers" leistet seit vielen Jahren hervorragende Freizeitarbeit vor allem im Nachwuchsbereich, inzwischen werden dort mehrere 100 Kinder betreut. Dies geschieht jedoch seit ebensolanger Zeit auf einer völlig unzureichenden, winzigen und durchgängig überlasteten Sportanlage an der Kirschallee. Daher sollten die Sportmöglichkeiten (Bolzplatz, Fußballplatz, Rasenanlage zum Fußballspielen o.ä. ...) im Potsdamer Norden dringend erweitert werden. Genügend Brachflächen vor Ort gibt es. Auch könnte man eine Kooperation mit dem angrenzenden BUGA-Park, der entsprechende Flächen und Möglichkeiten hat, andenken.
 

Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam:


Erholungs-, Spiel- und Freizeitanlagen im unmittelbaren Wohnbereich sind wesentliche Bestandteile einer Wohnungs- und Siedlungspolitik. Der Potsdamer Norden erreicht einen Versorgungsgrad mit ungedeckten Sportflächen von 66 %. Der Entwicklungsbereich Bornstedter Feld verfügt in der Kirschallee über eine Sportplatzanlage für die Freizeit- und Vereinssportnutzung. Darüber hinaus steht der Volkspark für den Breiten- und Freizeitsport zur Verfügung (z.B. Kletterfelsen, Basketballplatz, Inlineskating, Frisbee-Golfen). Letztere sind aber weitestgehend ungeeignet für den Vereinssport insbesondere für den wettkampforientierten Vereinssport/Fußball. Neben der Anlage in der Kirschallee wäre eine weitere in dem stark wachsenden Stadtteil sportfachlich wünschenswert, allerdings ist mittelfristig die Finanzierung auf Grund der angespannten, schwierigen Haushaltslage sowie anderer Prioritäten wie z.B. Brandschutz an Schulen derzeit nicht darstellbar. Die sogenannten Brachflächen sind für den Wohnungsbau vorgesehen. Es gibt bereits städtebauliche Konzepte und den Aufstellungsbeschluss eines Bebauungsplans. Die Erlöse aus dem Verkauf von diesen Wohnbauflächen werden von der Stadt für die Erstellung von Infrastruktur (Straßen, soziale Infrastruktur wie Schulen und Kitas und Jugendfreizeitheim) im Entwicklungsbereich Bornstedter Feld benötigt.

Kosten der Umsetzung/Folgekosten:
Ca. 2,4 Mio. Euro für Fußballplatz, Sportfunktionsgebäude und Grundstück, zuzüglich Folgekosten.

Umsetzungszeitraum:
-

Wird der Vorschlag bereits umgesetzt oder ist die Umsetzung bereits vorgesehen?
Nein

Grundlage der Umsetzung:
-

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft:


Während der Vorauswahl (Priorisierungsphase bei den dezentralen Stadtteilversammlungen oder im Internet) erhielt dieser Vorschlag eine ausreichende Punktzahl von den Potsdamerinnen und Potsdamern und wurde in die "Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger" unter der LVBB-Nr. 9 aufgenommen. Der Vorschlag erhielt von den Potsdamerinnen und Potsdamern bei der abschließenden Votierung insgesamt 703 Punkte und erreichte damit Platz 10. Er wurde unter dieser Nummer in die "Liste der Bürgerinnen und Bürger" aufgenommen und am 3. November 2010 der Stadtverordnetenversammlung zur Diskussion und Entscheidung übergeben. Für diesen Vorschlag vergab die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am 6.4.2011 einen Prüfauftrag. Dieser wurde auf die Einschätzung der Verwaltung bezogen: Möglichkeiten der Berücksichtigung bei der Aufstellung eines Bebauungsplans.

Zwischenstand Prüfung (Mai 2011):
Keine neuen Sachstände.




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sanssouci, 30.08.2010, 19:44
 
 
Bornstedter Feld
Und es sind ja nicht nur die Sportanlagen, die fehlen!!! Ich denke, hier bei uns im Norden ist viel Potenzial für bürgerschaftliches Engagement, das dringend einen angemessenen Ort benötigt. Ein Bürgerhaus als Kinder- und Jugendclub sowie als Veranstaltungs- und Begegnungsort für alle kleinen und großen Bürgerinnen und Bürger des neuen Stadtteils muss in Zukunft dringend hier entstehen.
Tricolor, 27.06.2010, 23:02
 
 
Sportplatzerweiterung Kirschallee
In den letzten 10 Jahren wuchs der Potsdamer Norden um das dreifache, hauptsächlich Familien. Schon jetzt ist die Grenze des Möglichen hier überschritten. In den nächsten 10 Jahren erwarten wir nochmals eine Verdoppelung der Einwohnerzahlen. Hier ist dringender Handlungsbedarf vonnöten. Wenn praktisch ein ganzer Stadtteil neu entsteht, braucht man nicht nur Häuser und Diskounter, sondern auch Schulen und Sportplätze, auch für die explodierenden Schülerzahlen. Eine vorausschauende städtebauliche Planung sieht anders aus als die derzeitige Situation hier im Potsdamer Norden. Die Stadt ist in der Pflicht und hat hier einiges nachzuholen, wenn der Norden weiterhin für Familien attraktiv bleiben soll.

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