Hauptmenu

Seitenfunktionen


Seite weiterempfehlen

Seite drucken


   

Pressemitteilung Nummer 743 / 19.12.2009

Oberbürgermeister Jann Jakobs übergab Verdienstorden



Uwe Högemann und Prof. Dr. Ernst-Christoph Kleßmann geehrt


Oberbürgermeister Jann Jakobs übergab heute im Auftrag des Bundespräsidenten den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an zwei verdienstvolle Bürger.
Oberbürgermeister Jakobs würdigte in seinen Ansprachen vor den Angehörigen und Freunden der Geehrten deren Verdienste auf fachlichem Gebiet, um den Ruf der Landeshauptstadt und um das Zusammenleben in der Stadt.
Mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde Uwe Högemann geehrt.
Uwe Högemann war bis 2004 Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt Potsdam. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit setzte er sich auch ehrenamtlich für die Belange behinderter Menschen in der Stadt, insbesondere in der Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen, Vereinen und einzelnen Bürgern ein.
Auch nach dem Ausscheiden aus der Stadtverwaltung widmete er sein weiteres Leben dem Dienst an Menschen, die mit einer Behinderung leben und die lernen müssen, damit umzugehen. Er beteiligte sich maßgeblich am Aufbau eines speziellen Rehabilitations- und Informationszentrums, des Hörtherapiezentrums Potsdam. In diesem Zentrum werden hörgeschädigte, ertaubte und gehörlose Menschen beraten und betreut. Nach einer umfassenden Beratung werden diese Menschen mit einer Innenohrprothese versorgt.
Uwe Högemann hat in den vergangenen Jahren im Therapiezentrum außerordentliche ehrenamtliche Arbeit geleistet, um die organisatorischen Abläufe zu begleiten, Betroffene zu informieren und Abendveranstaltungen der Selbsthilfegruppen zu bereichern.
Er ist Mitglied im Vorstand der Deutschen Cochlear Implant Gesellschaft.

Mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland wurde Prof. Dr. Ernst-Christoph Kleßmann geehrt.
Prof. Dr. Ernst-Christoph Kleßmann war bis zu seiner Emeritierung 2003 Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. Während seiner Tätigkeit als Direktor des ZZF bzw. am Forschungsschwerpunkt Zeithistorische Studien hat er sich um die Förderung des deutsch-deutschen Zusammenwachsens auf wissenschaftlichem Gebiet verdient gemacht. Prof. Dr. Kleßmann war und ist u.a. Mitglied im Deutschen Historikerverband, im Wissenschaftlichen Beirat der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin, in der Fachkommission Zeitgeschichte im Johann-Gottfried-Herder-Forschungsbeirat in Marburg, in der Fachkommission der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, im Wissenschaftlichen Beirat der Hamburger Forschungsstelle für Zeitgeschichte, im Wissenschaftlichen Beirat Stiftung Aufarbeitung und bis 1999 auch als Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Archive der Parteien und Massenorganisationen in Berlin.
Mit seinen Leistungen hat er maßgeblich den Ruf des Zentrums für Zeithistorische Forschung geprägt und sich damit auch um den guten Ruf der Landeshauptstadt Potsdam als Stadt der Wissenschaft verdient gemacht.
Verdient gemacht hat sich Prof. Dr. Kleßmann auch um die Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen sowie mit seinen Bemühungen, eine Brücke zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit zu schlagen. Darüber hinaus engagiert er sich bürgerschaftlich in seinem Heimatort Groß Glienicke.

Veranstaltung suchen

in Potsdam :