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Generelle Markierung abgesenkter Bordsteine

Postvorschlag Nr. Pi-105 (vom 18.09.2009), LVBB-Nr. 37

Beteiligungsgegenstand:  Wege und Plätze (181)
Herkunft:  Postvorschläge (470)
betrifft:  Ausgaben (629)

Vorschlag:


Im gesamten Stadtgebiet findet man als Rollstuhlfahrer abgesenkte aber zugeparkte Bordsteine. Diese Bereiche sollten deutlich sichtbar markiert werden, um die Hemmschwelle der parkplatzsuchenden Autofahrer zu erhöhen, die diese Bereiche blockieren.

Einschätzung der Landeshauptstadt Potsdam:


Laut § 12 Absatz 3 Nr. 5 der Straßenverkehrsordung (StVO) ist das Parken vor Bordsteinabsenkungen unzulässig. Fahrbahnmarkierungen sind laut § 39 StVO Verkehrszeichen. Verkehrszeichen und/oder Verkehrseinrichtungen, welche nur die bereits geltenden gesetzlichen Bestimmungen wiedergeben, sind nicht anzuordnen. In Potsdam-West läuft demgegenüber zur Zeit ein Pilotprojekt an, in dem nicht vorhandene aber notwendige bzw. nicht eindeutig erkennbare Bordsteinabsenkungen sowie problematische Kreuzungsbereiche farbig (gelb) gekennzeichnet werden. Dadurch soll deren Erkennbarkeit und die Akzeptanz des bestehenden Parkverbotes erhöht werden.

Kosten der Umsetzung/Folgekosten:
Ca. 100 Euro / Markierung

Umsetzungszeitraum:
-

Wird der Vorschlag bereits umgesetzt oder ist die Umsetzung bereits vorgesehen?
Nein

Grundlage der Umsetzung:
-

Verlauf der Vorschlagseinbringung / Rechenschaft:


Während der Vorauswahl (Priorisierungsphase bei den dezentralen Stadtteilversammlungen oder im Internet) erhielt dieser Vorschlag eine ausreichende Punktzahl von den Potsdamerinnen und Potsdamern und wurde in die "Liste der Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger" unter der Nummer 37 aufgenommen. Der Vorschlag erhielt von den Potsdamerinnen und Potsdamern bei der abschließenden Votierung (über das Internet, den Postweg oder während der Abschlussveranstaltung am 14.01.2010) insgesamt 316 Punkte und erreichte damit Platz 21. Er wurde nicht in die "Liste der Bürgerinnen und Bürger" (LBB = Top 20) aufgenommen.



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HSV1887, 08.12.2009, 09:34
 
 
Unterstützung!
Auch wir sind eine Familie mit Kind. Leider ist das Bewusstsein bei vielen Autofahrern nicht vorhanden, dass Rollstuhlfahrer und Kinderwagen durch rücksichtsloses Zuparken abgesenkter Bordsteine massiv behindert werden. So wird bspw. der Kreuzungsbereich Feuerbachstr. / Sellostr. von vielen Autofahrern als Parkfläche angesehen, diese ist praktisch immer zugeparkt, offensichtlich ohne jegliches Unrechtsbewusstsein der Autofahrer. Entweder muss die Polizei in solchen Fällen rigoros durchgreifen, oder die Autofahrer werden durch entsprechende optische Signale - wie in diesem Vorschlag - auf abgesenkte Bordsteine hingewiesen.
234rio, 19.09.2009, 14:33
 
 
Unterstützung des Vorschlags
Ich möchte diesen Vorschlag gern unterstützen. Wir sind eine Familie mit kleinen Kindern und sind mit dem Kinderwagen unterwegs. Wir müssen leider oft die Erfahrung machen, dass der abgesenkte Bordstein häufig zugeparkt ist. Dann läuft man auf der Straße erst noch Slalom um die parkenden Autos, bis man eine ausreichend große Lücke zwischen den Autos findet, in der man mit dem Kinderwagen durchpasst.

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