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Potsdam entdecken mit dem elektronischen Stadtführer

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Diese Karte gibt es zur Orientierung dazu.

Mehr als 30 Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt und die Schiffbauergasse akustisch und optisch erleben


Hier geht es zur Hörprobe >>>>>

Ab sofort ist die itour nicht nur in deutsch und englisch verfügbar sondern auch in italienisch und spanisch. Führung durch Potsdam auch mit GPS

Die audio-visuelle Stadtführung mit Rundgängen durch die historische Mitte Potsdams und die Schiffbauergasse nicht nur in deutsch und englisch verfügbar sondern auch in italienisch und spanisch. Der Gast kann nun individuell entscheiden, in welcher Sprache er die Stadt entdecken möchte. Auch die Tourengestaltung ist individuell möglich.

Neben der Schiffbauergasse und der Innenstadt sind alle Geräte auch mit der Führung durch den Park von Sanssouci ausgestattet. Das würde möglich, weil auch die Stadtführung jetzt mit GPS ausgestattet ist. Sebastian von Sauter, Geschäftsführer der Firma itour city guide GmbH aus Weimar, die die neuen Sprachversionen im Auftrag der Landeshauptstadt Potsdam produziert hat, erläutert die Vorzüge des GPS-basierten Systems: „Mit dem neuen, GPS-gestützten Stadtführer wird der unterhaltsame Stadtrundgang mit den Vorteilen eines mobilen Navigationsgerätes verbunden. Während der Besucher den Epilog hört, aktualisiert der Minicomputer einige Sekunden die Satellitendaten und schon kann es losgehen. Der Besucher folgt einer vorgeschlagenen Route und erhält an jeder Sehenswürdigkeit Geschichten und Wissenswertes erzählt. Weitere Auswahlmöglichkeiten bietet die leicht verständliche Bedienung, mit der der Maßstab der Karte verändert werden kann, aber auch Titel wiederholt, übersprungen oder auch in einem Café in aller Ruhe angehört werden können."

Die itour kann in der Potsdam-Information, Brandenburger Str. 3, im Besucherzentrum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten an der Historischen Mühle, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte sowie im Hotel Steigenberger in der Allee nach Sanssouci 1 und im Mercure City Hotel Potsdam ausgeliehen werden.

Eine Tour mit dem elektronischen Stadtführer in der Stadt oder im Schlosspark Sanssouci kostet für vier Stunden 7,50 EURO, für 10 EURO kann man bis zu acht Stunden unterwegs sein und bekommt den Stadtrundgang und die Parkführung freigeschaltet. Das handliche Gerät kann mittels einer „Doppelklinke" auch gleichzeitig von zwei Personen genutzt oder über Nacht ausgeliehen werden, dieser Zusatzservice ist für 2,50 EURO erhältlich.

>>> Orientierungsplan zum Ausdrucken, deutsch, pdf 3,2 MB

>>> Orientierungsplan zum Ausdrucken, englisch, pdf 3,2 MB

Und noch ein Tipp: Wer die auf dem Gerät vorhandenen Informationen über die historischen Sehenswürdigkeiten der Innenstadt noch einmal nachlesen möchte, der kann das in der Broschüre "Potsdams historische Mitte" tun. Sie ist u.a. im Bürgerservice des Stadthauses, im HBPG und im Internationalen Buch in der Friedrich-Ebert-Straße erhältlich.

 
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Foto: Uwe Salomon
 
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In der Schiffbauergasse (Foto: Stadtverwaltung Potsdam/Michael Lüder)

Zu den Protagonisten


Friedrich II., Jan Bouman und Wilhelmine Enke, Gräfin Lichtenau, führen den Besucher durch die Stadt. Sie wurden als Vertreter des 18. Jahrhunderts ausgewählt, einer Zeit, in der sich Potsdam so entscheidend veränderte und in der das heute noch in wichtigen Teilen vorhandene Stadtbild entstand. Am Bauherrn Friedrich II., dessen 300. Geburtstag wir 2012 begehen, führte kein Weg vorbei. Einer seiner wichtigsten Baumeister war, wie schon der seines Vaters, der in den Niederlanden angeworbene und 1732 nach Potsdam gekommene Jan Bouman. Ihm, dem wir u.a. das Alte Rathaus, das Holländische Viertel und die Friedrichskirche in Babelsberg verdanken und dessen Leistungen für die Stadt noch immer gern verkannt werden, soll auf diese Weise ein wenig Gerechtigkeit verschafft werden. An der Seite Knobelsdorffs führte er dessen Entwürfe für das Potsdamer Stadtschloss und die Französische Kirche aus, er baute zahlreiche Kasernen, Wohnhäuser und auch in Berlin, z. B. das Prinz-Heinrich-Palais.

In diesem Zusammenhang ist dem Förderverein zur Pflege niederländischer Kultur in Potsdam und dessen Ausstellung über Jan Bouman zu danken, der zahlreiche wichtige Informationen entnommen werden konnten.
Wilhelmine Enke, die Geliebte Friedrich Wilhelms II. und spätere Gräfin Lichtenau, ist eine der bekanntesten Frauenfiguren der Potsdamer Geschichte, bildet das weibliche Element des Trios.
Sicher ist, dass Wilhelmine und Friedrich II. sich kannten. Vielleicht ist die junge Wilhelmine auch einmal Jan Bouman begegnet.

 

Weiterführende Informationen:
> Potsdams Sehenswürdigkeiten auf www.Potsdam.de
> Stadtrundgänge in www.Potsdam.de
Download:
> Hörprobe, mp3   (!! MP3,  2 MB !!)

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