Welcome-Center im Potsdamer Stadthaus eröffnet
Service für Gastwissenschafter aus dem Ausland
Im Bürgerservice des Potsdamer Stadthauses wurde heute das Welcome-Center für Gastwissenschafter eröffnet. Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs, die Präsidentin der Universität Potsdam Prof. Dr. Sabine Kunst, Prof. Dr. Rolf Emmermann, Vorstandsvorsitzender des GeoForschungsZentrums Potsdam, sowie der Rektor der Fachhochschule Potsdam Prof. Dr. Johannes Vielhaber durchschnitten symbolisch das Band für die neue Serviceeinrichtung.
Ab Montag kommender Woche können nun ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die für einen bestimmten Zeitpunkt an Potsdamer Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätig sind, die Dienste des Welcome-Centers in Anspruch nehmen. In dem eigens eingerichteten Raum im Bürgerservice stehen im Rahmen der üblichen Sprechzeiten je zwei speziell geschulte Mitarbeiterinnen für Anfragen der „Neubürger auf Zeit“ zur Verfügung. Die Wissenschaftler erhalten alle nötigen Informationen zur An- und Abmeldung, zum Aufenthaltsstatus, aber auch über Kindergärten, Schulen, Fahrzeuganmeldungen usw. „Wir sehen uns nach den gastgebenden Instituten als erste Anlaufstelle für die ausländischen Gastwissenschaftlern und möchten einen möglichst umfassenden Informationsservice anbieten. Auch von Seiten der Stadt soll von Beginn an die Botschaft ausgehen ‚You are welcome to Potsdam’“, erläutert Kristina Trilk, Leiterin des Bürgerservice. Oberbürgermeister Jann Jakobs würdigte das Engagement seiner Mitarbeiterinnen und hob hervor, dass die Eröffnung des Welcome-Centers einen wichtigen Baustein für die Bewerbung Potsdams als Stadt der Wissenschaft darstellt.
Das gemeinsam von Stadt, Universität und Forschungseinrichtungen erarbeitete Konzept „Potsdam Welcome-Center“ ist auf drei Säulen aufgebaut: ein zentrales Büro, ein Internet-Portal sowie ergänzend dazu ein persönliches Betreuungs- und Unterstützungsprogramm.
Nach der heutigen Eröffnung des Büros werden ab Anfang Mai schrittweise die weiteren Dienstleistungen für die Gäste zur Verfügung stehen. Der kommunal getragene Service wird dabei von den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen tatkräftig unterstützt. Die Universität Potsdam und die außeruniversitären Einrichtungen finanzieren künftig die Stelle eines Referenten, der – räumlich in der Nähe des Welcome-Centers untergebracht – die Zusammenarbeit mit den an dem Projekt beteiligten Partnern koordinieren, die Internetplattform und Informationsmaterial erstellen sowie vor allem das Gastfamilien- und Patenschaftsprogramm aufbauen soll.
Die Präsidentin der Universität Potsdam und Vorsitzende des Vereins ProWissen Potsdam e. V., Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, freut sich über das Kooperationsprojekt „Das Welcome-Center unterstreicht, wie eng Wissenschaft und Stadt im Sinne der weiteren Profilierung Potsdams als Stadt der Wissenschaft zusammenwirken.“ Sie hofft, dass das Potsdam Welcome-Center künftig noch mehr mobile Forscher nach Potsdam ziehen und ein gelungener Service für einen angenehmen Gastaufenthalt in Potsdam wird.
Prof. Rolf Emmermann hob die internationale Vernetzung Potsdams hervor. „Unsere Forschungsprojekte führen uns oft ins Ausland und ausländische Wissenschaftlern zu uns. Sie gut betreut zu wissen, ist ein Wohlfühl- und damit ein Erfolgsfaktor.“






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