Bornstedter Friedhof
Theodor Fontane stellt den wohl berühmtesten Potsdamer Friedhof mit dem Hinweis vor, dass - was in Sanssouci stirbt - auch in Bornstedt begraben wird. Er spielte auf die zahlreichen Generäle, Offiziere, Kammerherren und Kammerdiener, Geheimen Räte, Hofärzte und Hofbaumeister, "vor allem - Hofgärtner in Bataillonen" an.
Neben dem einzigen "Langen Kerl", Heinrich Wilhelm Wagenführer, dem Grenadier des Leibgardebataillons des Soldatenkönigs, wurden dort zum Beispiel der einzige Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944, der eine ordentliche Beerdigung bekommen hat, Kurt von Plettenberg, und Ludwig Justi, langjähriger Direktor der Nationalgalerie Berlin, bestattet. Auf dem privaten Friedhof der Familie Sello liegen zum Beispiel der berühmte Landschaftsgärtner Peter Joseph Lenné, die Architekten Friedrich Ludwig Persius und Ferdinand von Arnim.
Die Kirche mit freistehenden Campanile im italienisierenden Architekturstil entstand 1842/43 auf Wunsch des Königs Friedrich Wilhelm IV. nach Entwürfen von Friedrich Ludwig Persius. Friedrich August Stüler wurde mit dem weiteren Entwurf und der Ausführung beauftragt. Reinhold Persius brachte 1881/82 die Bornstedter Kirche in die heute noch erhaltene Fassung. Im Gotteshaus befinden sich bemerkenswerte Ausstattungsgegenstände sowie die außergewöhnliche Grabplatte von Jacob Paul v. Gundling.
Hier gelangen Sie zur Webseite der städtischen Friedhöfe
Adresse:
Ribbeckstraße
Potsdam-Bornstedt
Telefon: (0331) 52 05 68
Öffnungszeiten:
ganzjährig und ganztägig
Eintritt frei








![[Link öffnet ein neues Fenster]](/cms/bilder/29998/80/0/0/2f03188a/Button_Audiof%C3%BChrer.jpg)

![[Link öffnet ein neues Fenster]](/cms/bilder/25483/80/0/0/c3d65bc0/verkehr1.jpg)
![[Link öffnet ein neues Fenster]](/cms/bilder/22209/80/0/0/9628f6bd/vip.jpg)

![[Link öffnet ein neues Fenster]](/cms/bilder/21356/80/0/0/2e873958/swp-logo4c.jpg)