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1933 - Tag von Potsdam

Der 21. März 1933 ging als der unheilvolle 'Tag von Potsdam' in die deutsche Geschichte ein. Nach dem Reichstagsbrand in Berlin nutzte Hitler die Eröffnungsfeier des neu gewählten Reichstages für eine Propagandabotschaft.

In der Garnisonkirche, in der damals die Preußenkönige Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. begraben lagen, zelebrierte der Reichskanzler Adolf Hitler mit Reichspräsident Paul von Hindenburg das folgenschwere Bündnis zwischen deutschem Faschismus und preußischem Militär. Der 'Tag von Potsdam' gilt als Symbol für die verheerende Beziehung zwischen Nationalsozialismus und Preußentum und führte zum Erlass des Ermächtigungsgesetzes von 1933. Das Gesetz erlaubte es den Nazis, ohne eine Abstimmung des Parlaments verfassungswidrige Gesetze zu erlassen.

Die Garnisonkirche brannte bei Bombardierungen 1945 nieder, die Ruine wurde 1968 auf Beschluss der SED gesprengt. Am 14. April 2005 - 60 Jahre nach der Zerstörung - wurde der Grundstein für den Wiederaufbau als Symbol für Versöhnung und gegen Krieg gelegt. Das Ziel ist, das historische Gotteshaus bis zum 31. Oktober 2017, dem 500. Jahrestag der Reformation, wieder zu eröffnen.

 

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