Pressemitteilung Nr. 779 vom 07.12.2016

Neue Mitglieder des Potsdamer Beteiligungsrates gelost

Voll besetzter Saal bei der Losung zum Beteiligungsrat
Voll besetzter Saal bei der Losung zum Beteiligungsrat
Voll besetzter Saal bei der Losung zum Beteiligungsrat. Foto LHP/ Robert Schnabel

Im Potsdam Museum sind gestern Abend die neuen Mitglieder des Potsdamer Beteiligungsrates ausgelost worden. Insgesamt waren zehn Plätze neu zu besetzen, gleichmäßig auf Frauen und Männer aufgeteilt. Die gestern ausgelosten Mitglieder sind:

Julia Hansen                Bernd Gimbott
Helga Kutzki                Jonas Katona
Anita Hölscher            Frank Feickert
Bettina Beran                Rüdiger Seyboth
Christine Schoch            Uwe Bergmann

Weiterhin haben drei Mitglieder des noch amtierenden Beteiligungsrates von der Möglichkeit der Amtszeitverlängerung Gebrauch gemacht. Dass sind Jeannette Wachholz, die bisherige Sprecherin des Beteilungsrates, Hans-Jürgen Horn, der als Nachrücker seit 2015 mitwirkt, sowie Lisa Kabitzke als Vertreterin der Potsdamerinnen und Potsdamer unter 27 Jahre. Weiterhin werden auch dem künftigen Beteiligungsrat wieder zwei Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverordnetenversammlung sowie der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam angehören. Die vorgesehenen insgesamt 17 Mitglieder sollen von der Stadtverordnetenversammlung in ihrer heutigen Sitzung bestätigt werden.

Zwischen dem 7. November und 3. Dezember bewarben sich 426 Potsdamerinnen und Potsdamer für das ehrenamtliche Gremium, davon 179 Frauen und 247 Männer. Von diesen Bewerberinnen und Bewerbern kamen altersbedingt zudem 30 Personen für den Jugendsitz in Frage. „Es freut mich sehr, dass sich so viele Menschen um eine Mitgliedschaft im Beteiligungsrat beworben haben. Es zeigt, dass unter den Potsdamerinnen und Potsdamern das Interesse an Bürgerbeteiligungsprozessen groß ist“, sagt Dieter Jetschmanegg, Leiter des Fachbereichs Kommunikation, Wirtschaft und Beteiligung der Landeshauptstadt Potsdam. Als kritische Stimme zwischen Politik, Stadtgesellschaft und Verwaltung spielt der Beteiligungsrat eine wichtige Rolle beim Ausbau der Bürgerbeteiligung in der Landeshauptstadt Potsdam. Die Mitglieder wirken an der Gestaltung der Stadt mit und bringen sich in die Weiterentwicklung von Beteiligung in Potsdam ein. Die kommende Amtszeit beginnt offiziell mit einer gemeinsamen Sitzung und feierlichen „Staffelstab-Übergabe“ des jetzigen und des künftigen Beteiligungsrates am 24. Januar 2017.

Hintergrund
2013 startete Potsdam das bundesweit einzigartige Projekt „Strukturierte Bürgerbeteiligung“, um dem Thema eine stärkere Struktur und Verbindlichkeit zu geben. Dazu wurden die WerkStadt für Beteiligung und der Beteiligungsrat ins Leben gerufen. Während die WerkStadt für Beteiligung gemeinsam von der Verwaltung der Landeshauptstadt Potsdam und dem freien Träger mitMachen e.V. betrieben wird, arbeiten im Beteiligungsrat Einwohnerinnen und Einwohner sowie Mitglieder der Stadtverwaltung und der Stadtverordnetenversammlung. Zusätzlich können externe Fachleute mitwirken, die vom Beteiligungsrat ernannt werden. Die Amtszeit ist für alle Mitglieder auf zwei Jahre begrenzt. Da der Beteiligungsrat öffentlich tagt, sind auch nicht gewählte Einwohnerinnen und Einwohnern zum Mitmachen aufgerufen. Gemeinsames Ziel ist es, Bürgerbeteiligung in Potsdam weiter zu entwickeln und die Zusammenarbeit und den Austausch zwischen Einwohnerschaft, Politik und Verwaltung zu fördern.