Pressemitteilung Nr. 11 vom 09.01.2017

Wanderausstellung „Bürokratie-Therapie“ eröffnet

Rathaus Potsdam (Foto: LHP/ Frank Daenzer)
Rathaus Potsdam (Foto: LHP/ Frank Daenzer)
Rathaus Potsdam (Foto: LHP/ Frank Daenzer)

Oberbürgermeister Jann Jakobs hat heute die Wanderausstellung „Der Kaiser hat ja gar nichts an! Bürokratie-Therapie von nebenan“ eröffnet. Präsentiert werden unternehmerische Menschen mit ihren konkreten Fällen aus dem Projekt „Bürokratie-Therapie“, die mit ihrer konstruktiven Kritik einen Verbesserungsprozess in der öffentlichen Verwaltung anstoßen.

„Ich bin der Werner-Bonhoff-Stiftung ausgesprochen dankbar dafür, dass sie sich des Themas annimmt“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs. „TV-Moderator Günther Jauch hatte vor zehn Jahren in Potsdam eine Debatte zum Umgang der Verwaltung mit dem Denkmalschutz angestoßen. Wir sind damals tätig geworden, haben das Battis-Gutachten in Auftrag gegeben und, wie ich überzeugt bin, daraus die notwendigen Schlüsse gezogen.“

Unter Bürokratismus in der Verwaltung versteht die gemeinnützige Werner-Bonhoff-Stiftung: umständliche Verfahren, unverständliche Entscheidungen, mangelnde Problemlösungsorientierung sowie das undurchsichtige Nebeneinander einer Vielzahl von verselbstständigten Bürokratien. In der ungewöhnlichen Ausstellung werden Menschen mit ihren konkreten Fällen kurz mit Bild und Text präsentiert. Sie zeigen, wie Menschen von nebenan Bürokratismus nicht einfach hingenommen haben, sondern mit ihrer konstruktiven Kritik einen Verbesserungsprozess in der öffentlichen Verwaltung anstoßen und sich so für das Gemeinwohl engagieren. Die Ausstellung verdeutlicht, dass jene Menschen der Verwaltung wichtige Hinweise auf notwendige Verbesserungen oder grundlegende Reformen geben.

Die Wanderausstellung gastiert vom 9. Januar bis zum 3. Februar 2017 im Rathaus Potsdam, Flur zum Standesamt, Friedrich-Ebert-Straße 79/81, 14461 Potsdam.